Vergangene Sünden kosten Microsoft 100 Millionen Dollar

12. Juni 2009 um 16:14
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Microsoft hat einen Streit mit dem amerikanischen Bundesstaat Mississippi mit einem Vergleich beenden können.

Microsoft hat einen Streit mit dem amerikanischen Bundesstaat Mississippi mit einem Vergleich beenden können. Der Staat warf dem Softwarekonzern in einer Klage vor, sein Marktmonopol zu missbrauchen und überhöhte Preise für Windows und Office verlangt zu haben.
Mit dem nun geschlossenen Vergleich verpflichtet sich Microsoft, dem Staat Mississippi 40 Millionen Dollar Entschädigung zu bezahlen. Weitere rund 60 Millionen Dollar sollen Anwender sowie Unternehmen, Schulen und Verwaltungen in Form von Gutscheinen erhalten. Wer im Staat Mississippi wohnhaft ist und zwischen Januar 2006 und gestern ein Microsoft-Produkt gekauft hat, soll, je nach gekauftem Produkt, einen Gutschein in der Höhe zwischen 5 und 12 Dollar erhalten, der für den Kauf von beliebiger Hard- oder Software genutzt werden kann. Für den Fall, dass nicht alle Gutscheine genutzt werden, müsste der Softwarekonzern dem Bundesstaat weitere acht Millionen Dollar bezahlen. (bt)

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