Zühlke geht nearshore

27. August 2013 um 09:31
image

Belgrader Servicezentrum für Software-Engineering soll bis spätestens Ende Jahr eröffnet werden.

Belgrader Servicezentrum für Software-Engineering soll bis spätestens Ende Jahr eröffnet werden.
Erstmals in der langjährigen Firmengeschichte eröffnet die Zühlke-Gruppe ein Software-Entwicklungs-Zentrum im nahen Ausland. Das Nearshore-Zentrum soll in der serbischen Hauptstadt Belgrad entstehen, teil das Unternehmen heute mit, voraussichtlich bis spätestens Ende 2013 seine Aktivitäten aufnehmen. Zühlke verfügt bereits über diverse Standorte in Deutschland, Grossbritannien und Österreich. Ein Nearshore-Zentrum befindet sich darunter aber nicht.
Das neue Servicezentrum für Software-Engineering werde zusätzliche Ressourcen schaffen, die andere Standorte bei ausgewählten Projekten unterstützen, betont Zühlke. Ein Abbau von Entwicklungskapazitäten in der Schweiz sei nicht geplant. "Sowohl die Zühlke-Gruppe als auch Zühlke Schweiz sind im Wachstum. Wir werden dieses Wachstum in der Schweiz auch 2014 fortsetzen. Unser Wachstum ist jedoch infolge des Fachkräftemangels limitiert. Dem möchten wir mit dem Aufbau des Standorts Belgrad entgegenwirken", heisst es in einer Stellungnahme gegenüber inside-channels.ch. Man plane innert 18 Monaten einen Aufbau auf 20 Mitarbeitende in Belgrad.
Die Expansion ermögliche es Zühlke, künftig häufiger die Gesamtverantwortung für Grossprojekte zu übernehmen, heisst es in der Mitteilung aus Schlieren. Die Time to Market, also die Zeit von der Idee zum marktfähigen Produkt, werde dadurch verkürzt. Serbien selbst sei nicht Zielmarkt von Zühlke Belgrad. (Maurizio Minetti)

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

Wartung für Supercomputer verschlingt Millionen

Die Herstellerfirma HPE unterstützt das nationale Hochleistungsrechenzentrum bei der Wartung des Supercomputers "Alps". Dafür werden Millionenbeträge fällig.

publiziert am 23.7.2026
image

China will das grösste KI-Modell entwickelt haben

Ein Startup namens Moonshot hat ein Open-Source-Sprachmodell mit 2,8 Billionen Parametern präsentiert.

publiziert am 17.7.2026
image

Kommando Cyber verabschiedet sich von Microsoft

Statt mit M365 sollen die Cyberspezialisten der Armee schon ab Oktober mit Opendesk arbeiten. Grund ist der "US Cloud Act".

publiziert am 13.7.2026
image

Apple klagt gegen OpenAI

Der Konzern wirft dem KI-Unternehmen den Diebstahl von Firmengeheimnissen vor. Im Fokus steht die Entwicklung von Hardware.

publiziert am 13.7.2026