IFPI und Suisa machen die hohle Hand
Nach Martin Altorfer mit der Firma
replica.
Ab 50 CDs kann man seine Sammlung zu Hause per Kurier abholen lassen und bekommt dann die CDs sowie eine DVD mit den katalogisierten MP3-Dateien zurück. Das "Rippen" von 50 CDs kostet 169 Franken - dafür erspart man sich einige Stunden bis Tage mühseliger Kopierarbeit zuhause.
Obwohl das Kopieren von urheberrechtlich geschützten Werken für den Eigengebrauch (noch) völlig legal ist, bezahlt Hi-Media eine Urheberrechtsabgabe an die Suisa (Schweizer Musiker-Urheberrechtsgesellschaft) sowie eine "Kopiergebühr" an die IFPI (International Federation of Producers of Phonograms and Videograms). Wie Rudolf Kiseljak von Hi-Media sagt, handelt sich dabei um gegen 10 % des Auftragswerts.
Dass man von RipZ zusätzliche Gebühren verlangt, ist einigermassen seltsam. Schliesslich bezahlt man bereits beim Kauf von leeren CDs einen gewissen Betrag an Urheberrechtsgebühren - auch wenn man darauf nur eigene Daten speichert. (Christoph Hugenschmidt)