Zürcher Startup lanciert CD-Ripp-Service

14. Oktober 2005, 15:13
    image

    IFPI und Suisa machen die hohle Hand

    IFPI und Suisa machen die hohle Hand
    Nach Martin Altorfer mit der Firma replica.
    Ab 50 CDs kann man seine Sammlung zu Hause per Kurier abholen lassen und bekommt dann die CDs sowie eine DVD mit den katalogisierten MP3-Dateien zurück. Das "Rippen" von 50 CDs kostet 169 Franken - dafür erspart man sich einige Stunden bis Tage mühseliger Kopierarbeit zuhause.
    Obwohl das Kopieren von urheberrechtlich geschützten Werken für den Eigengebrauch (noch) völlig legal ist, bezahlt Hi-Media eine Urheberrechtsabgabe an die Suisa (Schweizer Musiker-Urheberrechtsgesellschaft) sowie eine "Kopiergebühr" an die IFPI (International Federation of Producers of Phonograms and Videograms). Wie Rudolf Kiseljak von Hi-Media sagt, handelt sich dabei um gegen 10 % des Auftragswerts.
    Dass man von RipZ zusätzliche Gebühren verlangt, ist einigermassen seltsam. Schliesslich bezahlt man bereits beim Kauf von leeren CDs einen gewissen Betrag an Urheberrechtsgebühren - auch wenn man darauf nur eigene Daten speichert. (Christoph Hugenschmidt)

    Loading

    Mehr zum Thema

    image

    Zurich Film Festival – Ticketverkauf dank flexibler Standortvernetzung.

    Heute ist das Zurich Film Festival (ZFF) das grösste Herbstfilm-Festival im deutschsprachigen Raum und ein Sprungbrett zu den Oscars. 2005 fand es zum ersten Mal statt.

    image

    Justitia 4.0: Anwälte können Portokosten sparen

    Nächstes Jahr startet die Entwicklung von Justitia 4.0. Im Interview erläutert Gesamtprojektleiter Jacques Bühler, wie er Anwälte überzeugen will, warum die Post auf Millionen verzichten muss und weshalb das Mitmachen der Kantone freiwillig ist.

    publiziert am 23.9.2022
    image

    IT-Woche: Zum Leben zu wenig…

    Es geht nicht nur im Gesundheitswesen um Leben und Tod, sondern auch in der IT.

    publiziert am 23.9.2022 1
    image

    Vor 14 Jahren: Erstes Android-Smartphone kommt auf den Markt

    "HTC Dream" respektive "G1" setzte als erstes kommerzielles Gerät auf das Betriebssystem Android. Bei den damaligen Testern rief es "Entzücken" hervor.

    publiziert am 23.9.2022