Zürcher Startup Mirasense gewinnt Nokia-Programmierwettbewerb

26. August 2011 um 09:32
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Der finnische Handyhersteller Nokia hat drei Entwickler des Zürcher ETH-Startups Mirasense ausgezeichnet.

Der finnische Handyhersteller Nokia hat drei Entwickler des Zürcher ETH-Startups Mirasense ausgezeichnet. Christof Roduner, Christian Flörkemeier und Samuel Müller belegten im Rahmen des Wettbewerbs "Calling all Innovators" mit ihrer App "Scandit" den ersten Platz in der Kategorie Lifestyle und Gesundheit. Der Hauptpreis ist mit einem Gewinn von 150'000 US-Dollar dotiert. Insgesamt wurden 800 Apps aus 57 Ländern für den Wettbewerb eingereicht und 10 Millionen US-Dollar in Preisgeldern und Sachpreisen vergeben, heisst es in einer Mitteilung.
"Scandit", wie die App der durch die drei Gewinner im Jahr 2009 gegründeten Mirasense heisst, erfasst Barcodes und zeigt dem Benutzer Informationen zum eingescannten Produkt. In den USA ist es zudem möglich, via iscandit.com die Preise verschiedener Hersteller für das Produkt zu vergleichen, dieses zu bestellen oder Bewertungen anderer Nutzer abzurufen. Die App ist kostenlos im Ovi Store verfügbar.
Nokia hat bereits einen weiteren Wettbewerb lanciert, der dieses Mal Entwickler und Konsumente zusammenbringen soll, um Java- und Web-Apps für Mobiltelefone der Series 40 von Nokia zu entwicklen, so die Mitteilung. Über "Create for Millions" sollen Konsumenten ihre Ideen für Apps einreichen, die sie gerne haben möchten. Entwickler können die Idee aufnehmen und umsetzen und in den Kategorien "In the Know" (News und lokale Information), "Fun & Games", "Emotional Closeness" (Social Networking) und "Access to Knowledge" (etwa Apps im Bereich Bildung oder Gesundheit) einreichen. (bt)

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