Ransomware-Bande Conti gibts nicht mehr

20. Mai 2022 um 12:54
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Foto: Michał Parzuchowski on Unsplash

Die Bande griff die Universität Neuenburg oder den Storenbauer Griesser an. Aber zu früh freuen sollte man sich über den "Rücktritt" nicht, die Kriminellen haben noch ein Ass im Ärmel.

Die auch in der Schweiz aktive Ransomware-Bande Conti hat ihren Betrieb offiziell eingestellt. Sie war unter anderem verantwortlich für die Angriffe auf die Universität Neuenburg, die welsche Immo-Gruppe DBS, den Touristikriesen FTI oder den Storenbauer Griesser.
Jetzt habe die Gang ihre internen Netzwerke abgeschaltet, die Infrastruktur offline genommen und ihren Teamleitern mitgeteilt, dass die Marke "Conti" nicht mehr existiere, berichtet 'Bleeping Computer'.
Ist jetzt alles gut? Mitnichten. Um sich besser vor den Strafverfolgungsbehörden zu verstecken, splitten sich die ehemaligen Conti-Mitglieder in mehrere Untergruppen auf. Laut dem Bericht schliessen sich die diese einerseits anderen bekannten Banden wie HelloKitty, AvosLocker, Hive, BlackCat oder BlackByte an. Zudem sollen auch neue autonomen Banden gegründet werden, die unter neuem Namen auftreten.
Dieser Schritt erstaunt nicht und ist im Ransomware- beziehungsweise Cybercrime-Milieu durchaus gängig. Conti selbst war 2020 so entstanden, indem sie die damals aktive Bande Ryuk abgelöst hatte.

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