Salt kombiniert Mobilfunknetz mit SpaceX-Satelliten

1. März 2023 um 16:17
  • technologien
  • salt
  • telco
  • spacex
  • schweiz
image
Foto: Alexander Gerst / Flickr / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Der Telco arbeitet mit dem Weltraum-Unternehmen von Elon Musk zusammen. Damit soll ab 2024 die Netzabdeckung in der Schweiz verbessert werden.

Der Mobilfunkbetreiber Salt spannt mit dem Raketen- und Satelliten-Konzern SpaceX von Elon Musk zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Firmen für eine möglichst lückenlose Netzabdeckung in der ganzen Schweiz sorgen. Die getroffene Vereinbarung sei eine der ersten dieser Art in Europa, teilte Salt in einer Mitteilung mit.
Dazu werde das Satelliten-Netzwerk Starlink von SpaceX mit dem eigenen Mobilfunknetz kombiniert, schreibt der Telco. Ab 2024 soll die Kundschaft dann Textnachrichten über die Starlink-Satelliten verschicken können. Ab 2025 soll der Dienst auch auf Sprach- und Datendienste ausgeweitet werden.
Die Partnerschaft mit SpaceX ermöglicht es, die Grenzen herkömmlicher Mobilfunknetze auf entlegene und noch nicht- oder unterversorgte Gebiete auszuweiten, betonte Salt. Das Problem der ausreichenden Versorgung in topografisch schwierigem Gelände sei damit gelöst.

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

ETH bricht Software-Beschaffung für Plagiatsprüfung ab

Mit der Ausschreibung suchte die Zürcher Hochschule ein Standardprodukt. Doch alle Anbieter scheiterten schon an den Muss-Kriterien.

publiziert am 24.8.2026
imageAbo

Prozessmanagement statt Office in Luzerner Psychiatrie

Der Zuschlag für eine neue Prozessmanagement-Lösung geht an BOC Information Technologies Consulting. Der Auftrag umfasst die Einführung sowie den Betrieb der Lösung über zehn Jahre.

publiziert am 24.8.2026
image

Salt und Sunrise spannen beim Mobilfunknetz zusammen

Die Kooperation soll den Netzausbau effizienter machen und die Abdeckung verbessern. Die beiden Unternehmen bleiben dabei unabhängig.

publiziert am 24.8.2026
imageAbo

IGS: 3-Millionen-Freihänder wegen Projektverzögerungen

Weil es bei einem ECM-Projekt der IGS zu Problemen gekommen ist, musste eine Übergangslösung her.

publiziert am 21.8.2026