Die Schweizer Armee partizipiert
dieses Jahr wieder an der Nato-Übung zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit. Daran beteiligen sich laut Mitteilung die Fachstellen des Kommando Cyber, des Kommando Operationen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Armasuisse und weiteren Informatik- und Systembereichen.
Die Übung "Coalition Warrior Interoperability eXploration, eXperimentation, eXamination, eXercise" (CWIX) startet am 10. Juni im polnischen Bydgoszcz, wie es in einer Mitteilung heisst. Während drei Wochen haben über 3500 Spezialistinnen und Spezialisten aus 41 Nationen die Weiterentwicklung technischer Standards und digitaler Verfahren zum Ziel.
Für die Schweiz stehe die Anbindung nationaler Führungs- und Informationssysteme an multinationale C4ISR-Strukturen (Führung, Information, Kommunikation, Computersysteme, Nachrichtenwesen, Überwachung und Aufklärung) sowie die Überprüfung interoperabler Kommunikationslösungen im Zentrum. Getestet werden laut Mitteilung Systeme und Fähigkeiten aus den Bereichen meteorologischer und geospatialer Datendienste, Weltraumlagebilder, künftiger IT-Core-Services sowie Simulations- und Modellierungsumgebungen für Führungs- und Einsatzprozesse. Dabei soll besonders der Bereich Weltraumoperationen durch die Integration satellitengestützter Echtzeit-Lagebilder an Wichtigkeit gewinnen.
Gemäss der Mitteilung werden die Resultate von CWIX in den kommenden Monaten ausgewertet. Zudem würden diese in die laufenden Digitalisierungs- und Vernetzungsprojekte der Schweizer Armee integriert.