Schweizer Bevölkerung hat hohe Ansprüche an KI

2. April 2026 um 12:41
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Illustration erstellt durch inside-it.ch mit Le Chat.

Die Nutzung von KI-Chatbots ist laut einer Umfrage gestiegen. Doch bei einigen Themen gibt es Vorbehalte.

In der Schweiz nutzen 76% der erwachsenen Bevölkerung gegenwärtig KI-Chatbots im Alltag. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Comparis unter 1035 Personen in allen Regionen der Schweiz. Gemäss dem Bericht lag dieser Anteil im Jahr 2024 bei 49,7% und stieg im Jahr 2025 auf 62,4%.
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Quelle: Comparis Umfrage 2026

Junge Menschen, Gebildete, Einkommensstarke und Romands würden Chatbots besonders stark nutzen, heisst es. In der Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen beträgt die Nutzungsrate gemäss Umfrage 90,1% gegenüber 81,6% der 36- bis 55-Jährigen. Beim Bildungsgrad seien die Unterschiede gross: Personen mit hoher Bildung verwenden diese Tools zu 82,5%, bei Menschen mit niedrigem Bildungsgrad sind es 69,4%. In der französischsprachigen Schweiz nutzen 81,6% KI-Tools gegenüber 74,1% in der deutschsprachigen Schweiz.

Bevölkerung hat hohe Ansprüche an KI

Die Bevölkerung zeigt sich bei Chatbots von der Input-Art, Genauigkeit und Datenumgang nicht ganz überzeugt. Die telefonische Kommunikation mit Chatbots fanden laut Studie 33,8% der Befragten attraktiv. 22,8% bewerteten die mündliche Kommunikation über Videokonferenzen mit einem Avatar positiv. In beiden Fällen seien diese Zahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.
Die Befragten zeigten sich bei Fehlern weniger kulant gegenüber Chatbots als bei Menschen. Aktuell würden 62,9% der Befragten Fehler bei einem Chatbot nicht eher als bei einer menschlichen Ansprechperson tolerieren.
Auch bei Gesundheitsdaten vertrauen nicht alle Befragten den Chatbots. 55,5% würden einem Chatbot niemals psychische Probleme anvertrauen, 52,5% sehen eine Grenze bei der Abfrage von persönlichen Daten für einen Chatbot als Gesundheitscoach.
(Mit Material von Keystone-sda)
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