Schweizer Digitalbank sichert sich 18 Millionen Dollar

6. April 2022, 09:26
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Mit seinem Digital-Banking-Angebot will Alpian wohlhabende Kunden anlocken. Foto: Luis Villasmil / Unsplash

Mit dem Erhalt einer Finma-Lizenz sieht sich Alpian als erste digitale Privatbank der Schweiz. Das frische Kapital soll in die Markteinführung fliessen.

Das Schweizer Fintech Alpian hat den Abschluss einer Finanzierungsrunde sowie den Erhalt einer Finma-Lizenz bekannt gegeben. Damit sei man die erste digitale Privatbank der Schweiz, schreibt Alpian in einer Mitteilung.
2020 sicherte sich das Jungunternehmen 12,2 Millionen Franken, ein Jahr später kamen weiter 16,9 Millionen Franken hinzu. Während das frühe Kapital dem Aufbau der digitalen Bank gedient habe, sollen die 19 Millionen aus der aktuellen Finanzierungsrunde B+ genutzt werden, die Bank im Schweizer Markt einzuführen, sagt Alpian-CEO Schuyler Weiss in der Mitteilung.
Alpian will tägliche Bankgeschäfte, Investment- und Private-Banking-Dienstleistungen in einer mobilen App anbieten. Hinzu kommen Services von Vermögensberatern. Die Services richten sich an wohlhabende, aber nicht schwerreiche Kunden, mit einem Anlagevermögen zwischen 100'000 und 1'000'000 Franken. Für solche Kunden, verspricht Alpian, werde man durch eine Kombination aus künstlicher Intelligenz und menschlicher Beratung individuelle Portfolios erstellen können, die auf die persönlichen Präferenzen, Überzeugungen, Philosophien und Ziele der Kunden abgestimmt sind.
Gegründet wurde das Fintech im Oktober 2019 von der Schweizer Bankengruppe Reyl & Cie. Gemäss den aktuellen Angaben auf der Website sollen die Produkte im dritten Quartal 2022 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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