Schweizer IT-Entscheider priorisieren Security

13. Januar 2026 um 12:12
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Foto: Kirill Sh / Unsplash

Die grössten Herausforderungen von Schweizer IT-Entscheidern sind die Aufrechterhaltung der IT-Sicherheit, begrenzte IT-Budgets und die Anforderungen durch die Cloud-Migration.

Ein Blick in die Pflichtenhefte von Schweizer IT-Abteilungen zu Jahresbeginn offenbart: Die Unternehmen sehen die IT-Sicherheit, limitierte IT-Budgets und die Migration in die Cloud als grösste Herausforderungen. Diese drei Themen nannten 200 IT-Entscheider in einer Umfrage des Marktforschungsunternehmen Onepoll im Auftrag von Cisco Schweiz.
Neben der priorisierten IT-Sicherheit (38%), den Budgets (33%) und der Cloud-Migration (32%) bereiten auch der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften (30%) und die Sicherung der digitalen Souveränität (29%) den Unternehmen je länger, je mehr Sorgen.
Die digitale Souveränität bedeutet für die IT-Entscheider eine maximale Handlungsfreiheit im digitalen Raum, ergab die Umfrage. 96% halten es für wichtig, dass die Schweiz die Kontrolle über Daten und Infrastruktur behält. Auf Unternehmensebene wird diese Ansicht ebenfalls von 96% geteilt. Dafür erwünscht sind insbesondere eine nationale Strategie (46%), Investitionen in lokale IT-Ausbildung (38%) sowie die Entwicklung von lokaler Hard- und Software (37%).

KI wird Investitionskriterium

Bei Investitionsentscheiden spielt der Souveränitätsaspekt allerdings heute noch keine Rolle, ergab die Umfrage weiter. Vielmehr stehen für die IT-Entscheider zwei etablierte Faktoren im Zentrum: Kosten und der Return on Invest (39%) sowie die Produktqualität (38%). Neu im Fokus liegt die KI-Kompatibilität (39%) als Entscheidungskriterium.
Die angespannte Lage bei der Cybersicherheit adressieren die Schweizer IT-Entscheider mit der Implementierung von neuen Lösungen. Laut Umfrage fliessen die meisten Investitionen in Netzwerksicherheit (40%), Cloud-Schutz (37%) und Datenverschlüsselung (34%).

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