Schweizer Roboter-Startup Nautica sammelt 4 Millionen Dollar

7. Juli 2025 um 09:23
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Die Nautica-Gründer Mina Kamel (l.) und Cedric Portmann. Foto: Nautica Technologies

Die autonomen Unterwasserroboter von Nautica Technologies kommen bei der Reinigung von Schiffen zum Einsatz.

Das Robotic-Startup Nautica Technologies hat sich 4 Millionen Dollar an Startkapital gesichert. Mit dem Geld will das Jungunternehmen seine Kommerzialisierung vorantreiben.
Nautica wurde von Cedric Portmann (CEO) und Mina Kamel (CTO) von der ETH Zürich und der EPFL gegründet. Das Startup will das Problem des Bewuchses von Schiffsrümpfen angehen. Algen, Seepocken und andere Organismen, die sich am Schiffsrumpf ansammeln, sind einerseits ein Problem, weil sich so invasive Arten verbreiten könnten. Andererseits sinke dadurch die Treibstoffeffizienz.
Die Startkapitalrunde wurde von B2venture angeführt. Beteiligt haben sich daneben mehre Angel-Investoren mit Hintergrund in den Bereichen Schifffahrt und Robotik sowie Co-Investoren wie Rethink Ventures, Partners in Clime und Prequel Ventures. Die Schifffahrt sei ein Eckpfeiler des Welthandels und einer der grössten Verursacher globaler Treib­haus­gas­emissionen, schreibt B2venture. "Wenn sich Algen, Seepocken und andere Organismen am Schiffsrumpf ansammeln, steigt der Widerstand, die Treibstoffeffizienz sinkt und die Emissionen steigen."
Heute erfolge die Wartung und Reinigung eher unregelmässig und sei sehr Arbeitsintensiv. Die Hydra-Robotterflotte von Nautica könne Schiffe während des regulären Hafenaufenthalts reinigen und verhindere, dass der Bewuchs die Effizienz von Schiffen beeinträchtigt. Die Roboter werden laut der Mitteilung von der eigenen KI Oceanmind kontrolliert und benötigen weder GPS noch manuelle Überwachung. Zudem könne Nautica anhand der Daten, die während der Reinigung gesammelt werden, digitale Zwillinge erstellen, die eine vorausschauende Wartung ermöglichen würden.
Seit seiner Gründung habe Nautica seine Technologie erfolgreich auf Schiffen in realen Umgebungen getestet, so die Mitteilung. Das Startup hat demnach bereits mehrere Pilotprojekte mit globalen Betreibern abgeschlossen.


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