Schweizer Software-Startup sammelt 5 Millionen Dollar

30. August 2022 um 08:53
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Deskbird-Beschäftigte im Dezember 2021: "Und jetzt hochspringen und lachen!"

Der Workplace-Spezialist Deskbird will mit dem frischen Geld in die Rekrutierung investieren. Die Firma sieht im Trend zu Hybridwork ihre Stunde gekommen.

Das Schweizer Software-Startup Deskbird konnte sich in einer Finanzierungsrunde 5 Millionen Dollar sichern. Der Spezialist für Workplace-Management will mit dem frischen Geld in Europa wachsen und sein Produkteangebot erweitern, wie es in einer Mitteilung des St. Galler Unternehmens heisst.
Das Team soll bis Ende 2023 von knapp 50 auf 100 Personen ausgebaut werden. Derzeit sind auf der Website von Deskbird 17 Stellen ausgeschrieben, darunter 2 Recruiting-Jobs. Sämtlichen Arbeitsplätze sind als remote angeben, laut Inseraten betreibt Deskbird aber "Hubs" in St. Gallen, München, Bukarest, Sofia und Belgrad.
Deskbird fokussiert sich nach eigenen Angaben beim Arbeitsplatzmanagement auf Nutzer, nicht auf Gebäude. Mit der Software-as-a-Service-Lösung sollen Beschäftigten Schreibtische und Ressourcen in einem Büro buchen können und zugleich sehen, wer vor Ort ist.
In Zeiten des hybriden Arbeitens ist das gefragt. Nur ein Jahr nach der Produkteinführung soll bereits ein Auftragsvolumen von 2 Millionen Dollar in den Büchern stehen. Die Lösungen kommen laut Deskbird in 500 Büros in 20 Ländern zum Einsatz und so auch bei Heineken, Knauf und der Volksbank.
Davon liessen sich die Investoren überzeugen. Das SaaS-Startup ist nun insgesamt mit 6,5 Millionen Dollar finanziert, die jüngste Runde wurde angeführt von Bestandsinvestor Session.vc sowie den neu gewonnen Fortyone und Rivus Capital.

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