Schweizer Staatsanwälte verordnen neue Netzsperren

24. Februar 2026 um 14:29
Abo
image
Illustration: Getty / Unsplash+

Behörden verlangen Netzsperren, die nichts mit Kinderpornografie oder Geldspiel zu tun haben. Der Provider Init7 und seine Anwälte taxieren das Vorgehen als verfassungswidrig und ziehen vor Gericht.

In der Schweiz sehen die Gesetze grundsätzlich in zwei Bereichen Netzsperren vor: Einerseits durch das Fernmeldegesetz bei Kinderpornografie, andererseits durch das 2018 vom Stimmvolk angenommene Geldspielgesetz gegen ausländische Online-Casinos ohne Schweizer Lizenz. Doch jetzt greifen die Staatsanwaltschaften in den Kantonen Waadt und Wallis auch in anderen Fällen zu diesem Mittel.

Inside IT Abo

Lesen Sie den vollständigen Artikel

Mit einem Inside IT Abo erhalten Sie unabhängigen Schweizer IT-Journalismus und unlimitierten Zugriff auf alle Plus-Artikel.

  • Ab CHF 30.–
  • Alle Plus-Artikel
  • Archiv inklusive
Abo auswählen und weiterlesen

Karte, TWINT oder Rechnung

Sie haben bereits ein Abo?

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

Basel-Landschaft erneuert IT-Arbeitsplätze für 16,7 Millionen

Der Kanton hat drei Aufträge rund um den IT-Arbeitsplatz seiner Verwaltung vergeben. Die Zuschläge gehen an MTF Solutions, Dplan, Bechtle und Brack.

publiziert am 13.10.2026
image

IBM Research feiert 70 Jahre Zürcher Labor

Während einer Feierstunde blickten Alessandro Curioni und Jay Gambetta von IBM Research sowie ETH-Präsident Joël Mesot auf 70 Jahre Technologieforschung in Rüschlikon zurück.

publiziert am 13.10.2026
image

Schatten-IT wird zum Risikofaktor für Schweizer Unternehmen

Bei vier von fünf öffentlich bekannten Ransomware-Opfern fanden sich geschäftliche E-Mail-Adressen in Datenlecks.

publiziert am 13.10.2026
imageAbo

Berufsbildungszentrum beschafft Prüfungs- und Lernplattform

Für 5,6 Millionen Franken liefert die deutsche Firma Arrabiata Solutions eine neue Plattform. Diese stellt das Zentrum Kantonen und Organisationen zur Verfügung.

publiziert am 13.10.2026