Schweizer Startup Work-ID sammelt 4 Millionen ein

7. August 2025 um 11:53
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Gründer Cornel Müller. Foto: Work-ID

Die HR-Spezialisten schliessen eine Finanzierungsrunde erfolgreich ab. Seit Anfang August amtet zudem der frühere Jobcloud-Chef Renato Profico als neuer CEO.

Das Startup Work-ID aus Thalwil hat eine Finanzierungsrunde über 4 Millionen Franken erfolgreich abgeschlossen. Wie es in einer Mitteilung heisst, zählten der Kaufmännische Verband Schweiz, der Kaufmännische Verband Zürich, die Future of Work Group sowie ein Dutzend Schweizer HR-Profis zu den Investoren.
Für den Lead-Investor und Gründer von Work-ID, Cornel Müller, ist der Fachkräftemangel nicht die grösste Herausforderung des Arbeitsmarktes. "Das Hauptproblem ist, dass sich Arbeitnehmende und Firmen nicht finden. Der Grund dafür: mangelnde Transparenz", sagt er. "Der Fokus liegt nicht auf dem, was wirklich zählt: den Fähigkeiten der Menschen." So sei die Idee für die Work-ID entstanden. Die Lösung mache sichtbar, was Menschen wirklich können.
Aktuell wende sich Work-ID mit dem Skills-Manager an Unternehmen. Sie können mit der Freemium-Software die Skills in ihrer Belegschaft erfassen. Dank der Lösung würden die Arbeitgeber alle Skills kennen, die in ihrer Organisation vorhanden sind. Ferner würden sie wissen, welche Skills morgen fehlen könnten und wo sie diese finden, allenfalls auch durch eine gezielte Weiterbildung der Mitarbeitenden. Angestellte und Arbeitssuchende können sich ab Mitte September selbst eine Work-ID anlegen, kündigt das Startup an.
Die Leitung von Work-ID mit den heute zehn Angestellten hat seit Anfang August der frühere Doodle- und Jobcloud-CEO Renato Profico übernommen, wie das Startup weiter mitteilt. Er bringe 20 Jahre Erfahrung im Digital-Recruiting und in der SaaS-Welt mit. "Ich freue mich sehr, mit der Work-ID den Arbeitsmarkt zu verändern. Es ist jetzt Zeit dafür", sagt Profico.

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