Der Kanton St. Gallen und die St. Galler Gemeinden weiten ihre Zusammenarbeit im Bereich E-Government aus. Dazu haben sie eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Ihr ernanntes Ziel ist es, einen Mehrwert für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Mitarbeitenden zu schaffen.
Um die Digitalisierung über die beiden Staatsebenen besser aufeinander abzustimmen, ist im Kanton per 1. Januar 2023 das Programm-Management für eine digitale Transformation geschaffen worden. Die jetzt unterschriebene Absichtserklärung ist ein erstes Ergebnis davon.
Sie basiert auf einem gemeinsam erarbeiteten Ziel für die digitale Transformation und soll den Nutzen von E-Government-Dienstleistungen ins Zentrum rücken. Dazu sollen verschiedene Themenbereiche geprüft werden. Darunter die Erarbeitung und Weiterentwicklung strategischer und rechtlicher Grundlagen, Massnahmen im Bereich Cyberschutz, die Optimierung des Formularwesens, die zentrale Bereitstellung von digitalen staatlichen Dienstleistungen und ein gemeinsames Weiterbildungsangebot.
Arbeitsgruppe steht
Unter der Leitung von Sandro Parissenti, Programmmanager für die digitale Transformation, wird eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern von Kanton und Gemeinden eine entsprechende Roadmap erarbeiten. Die Gemeinden werden dabei durch Bernhard Keller, Geschäftsführer der VSGP, Mario Göldi, Leiter Informatikdienst Rapperswil-Jona, und Norbert Stieger, Schulratspräsident der Schulgemeinde Wattwil-Krinau, vertreten.
Zudem nimmt der Leiter der E-Government-Anstalt, Ivo Toman, Einsitz in die Arbeitsgruppe. Flavio Büsser, Generalsekretär des Finanzdepartementes, Olaf Sparka, Leiter Informatik des Volkswirtschaftsdepartementes, sowie Martin Egli, Leiter Informatik und Finanzen des Departementes des Innern, vertreten den Kanton St. Gallen.