Im Kanton Zürich haben in diesen Tagen 660 junge Menschen eine drei- und vierjährige Berufslehre in der ICT begonnen. Die Zahl der Auszubildenden in den Berufsfeldern Entwicklerinnen/Entwickler digitales Business, ICT-Fachfrau/-Fachmann, Informatik und Mediamatik sei damit um knapp 3% zum Vorjahr gesunken, teilt der Branchenverband ICT-Berufsbildung Zürich mit. Es sei ein
vergleichbarer Rückgang wie 2025.
Die sinkenden Lernendenzahlen zeigen sich dem Verband zufolge auch an den schulischen Einrichtungen. So berichten die Lernenden der Informatikmittelschulen sowie Schülerinnen und Schüler der Privatschulen von einem Rückgang um mehr als ein Drittel (38%). Erstmals seit 20 Jahren wurde eine Klasse weniger eröffnet als im Vorjahr. Bei den privaten SOG-Schulen (Schulisch organisierte Grundbildung) kalkuliert ICT-Berufsbildung Zürich mit einem Fünftel weniger Lernenden.
Als Grund für den geringeren Zuspruch führt der Verband an, die Stagnation im vierjährigen Informatikberuf widerspiegele die Nachfrage aus der Wirtschaft nach diesen Fachkräften. Gleichzeitig betont ICT-Berufsbildung Zürich, man sei erfreut über alle ICT-Betriebe, welche die Lernendenzahlen im Kanton stabil halten.