Uni Neuenburg kämpft weiter mit Folgen des Hackerangriffs

21. Februar 2022 um 15:43
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Das Hauptgebäude der Universität Neuenburg. Foto: Yves André / Wikimedia

Etwa ein Viertel der Mailadressen läuft noch nicht.

Das Informatiksystem der Universität Neuenburg, das am 18. Februar durch einen Ransomware-Angriff lahmgelegt wurde, ist noch nicht vollständig wiederhergestellt. Bis heute, also 4 Tage danach, wurden rund drei Viertel der 9000 E-Mail-Adressen wieder aktiviert.
"Wir haben bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet", sagte der Rektor, Kilian Stoffel, der Nach­richten­agentur 'Keystone-SDA'. Es seien keine Geldforderungen gestellt worden.
"Wir vermuten, dass im Zusammenhang mit dem Home-Office eine Schwach­stelle entstanden ist. Das Einfallstor ist eine private Hardware, die nicht der Universität gehört und die mit dem Server verbunden war", erklärte er.
Insgesamt seien 80 bis 90% der Computer der Universität, also 800 Rechner, betroffen gewesen.

Vermutlich kein Datenklau

Die Universität könne nicht aus­schliessen, dass Daten gestohlen worden seien, aber es gebe derzeit keine Anzeichen dafür. Alle Daten, die bis zu 24 Stunden vor dem Angriff gespeichert worden waren, konnten laut Stoffel wiederhergestellt werden. Am Wochenende standen zwischen 50 und 60 Personen im Zu­sammen­hang mit diesem Cyberangriff im Einsatz.

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