Was macht KI mit der Schweizer Software-Branche?

13. Mai 2026 um 12:38
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Illustration: Swiss Made Software

Diese Frage steht im Mittelpunkt des kommenden Swiss Software Festivals 2026.

Am 24. Juni findet in Basel das Swiss Software Festival 2026 statt, die diesjährige Ausgabe der jährlich von Swiss Made Software durchgeführten Konferenz für die Schweizer Softwarebranche. Dieses Jahr ist Künstliche Intelligenz und wie sie sich auf die Schweizer Softwareunternehmen auswirkt eines der zentralen Themen. Ist KI eine Bedrohung? Wie kann man sich anpassen?
Weltweit werde die Existenzberechtigung der Softwareindustrie in ihrer heutigen Form in Frage gestellt, führt Swiss Made Software aus. Die Herstellung von Software sei mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz scheinbar einfach geworden. Denn KI könne nicht nur Texte in einer beliebigen Sprache schreiben, sondern auch Software-Code erstellen, testen und Fehler beheben. Dies stelle die Geschäftsmodelle von bisher hoch profitablen Softwarefirmen wie Oracle oder SAP, aber auch der führenden Schweizer Anbieter auf dem Schweizer Software-Markt in Frage.
Kommen die etablierten Player durch neue kleine Startups und ihren KI-gestützten Software-Plattformen in Bedrängnis? Werden die grossen Abnehmer von Standard- und Individuallösungen künftig die Software-Entwicklung dank KI in die eigenen Hände nehmen? Das wären mögliche Bedrohungen für traditionelle Softwareunternehmen.
An der Konferenz in Basel werden laut den Veranstaltern ausgewiesene Kenner und Kennerinnen des Software-Business wie Penny Schiffer (Principal AI Engineer & Strategist bei UBS), Thomas Wüst (Gründer und CEO Ti&m) oder Aarno Aukio (CEO VSHN) das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

KI und neue Geschäftsmodelle

Auch in den den ingesamt acht Track-Sessions wird KI immer wieder angesprochen werden, insbesondere im vom Branchenverband Swico organisierten Track "Swiss Software Leaders" für Unternehmerinnen und Unternehmer. In diesem Track soll ganz spezifisch die Frage nach neuen Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen für die Softwareindustrie in der KI-Ära behandelt werden.
Die weiteren Track Sessions sind "Future of Work" von Women in Tech, "Data Fairness" von Swiss Data Insights und "Digital Souvereignty" sowie die vier Tech-Tracks "Cybersecurity", "Platform Engineerung & Software Architecture", "AI" und "Digital Experience".

Mehr Informationen zum Programm, Sponsoren und Tickets.

Interessenbindung: Inside IT ist Medienpartner des Swiss Software Festivals.

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