Zug steckt Millionen in Cybersicherheitsinitiative

14. August 2025 um 09:36
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Foto: Peter Wormstetter / Unsplash

Der Regierungsrat will unter anderem ein kantonales Kompetenzzentrum aufbauen. Die Initiative sieht Ausgaben von 9 Millionen Franken pro Jahr vor.

Der Zuger Regierungsrat lanciert eine Cybersicherheitsinitiative. Deren Herzstück soll laut Mitteilung ein kantonales Kompetenzzentrum für Cybersicherheit (KKC) bilden. Damit wolle die Regierung das Legislaturziel zur "Stärkung der Sicherheit im virtuellen Raum" erreichen.
Das KKC werde vier Hauptaufträge verfolgen. Es soll die Bevölkerung zu Risiken im Cyberraum mit einem Schwerpunkt auf vulnerable Personengruppen aufklären. Zuger KMU sollen Unterstützung erhalten, um ihre Cyberresilienz zu erhöhen. Weiter diene das Zentrum zur Vernetzung und Koordination von privaten und öffentlichen Partnern sowie zur Förderung des Wirtschafts- und Forschungsplatzes Zug.
Regierungsrätin und Sicherheitsdirektorin Laura Dittli (Die Mitte) sagt in der Mitteilung: "Cybersicherheit ist für den Kanton Zug weit mehr als nur eine technische Frage. Sie ist eine grundlegende Voraussetzung für das Vertrauen in die Digitalisierung, für das Funktionieren unserer staatlichen Institutionen und für den Schutz der Bevölkerung."
Die Initiative wolle auch Synergien mit Institutionen ausserhalb des Kantons nutzen, heisst es weiter. Zu diesen würden unter anderen das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) gehören, das bereits in Zug angesiedelte Nationale Testinstitut für Cybersicherheit (NTC) sowie Hochschulen wie die ETH Zürich oder die Hochschule Luzern.
Die Vorschläge der Regierung werden dem Kantonsrat vorgelegt. Der politische Prozess soll bis Mitte 2026 abgeschlossen und dann mit der Umsetzung der Cybersicherheitsinitiative gestartet werden. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sieht der Regierungsrat bis 2030 Ausgaben von rund 9 Millionen Franken pro Jahr für die Umsetzung der Initiative vor.
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