Zug will mehr Leute für die digitale Transformation

24. April 2023 um 12:56
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Foto: Headway / Unsplash

Der Kanton baut sein Kompetenzzentrum "Digital Zug" personell aus. Es ist die zentrale Anlaufstelle für Digitalisierungsprojekte in der Zuger Verwaltung.

Im Rahmen seiner Digitalstrategie hat der Kanton Zug das Kompetenzzentrum "Digital Zug" geschaffen. Es dient als zentrale Anlaufstelle für die digitale Transformation der Verwaltung. Nun soll es personell gestärkt werden, aktuell sind 9 neue Stellen ausgeschrieben.
Wie der Kanton schreibt, sollen die bestehenden Kernbereiche im Change Management und in der Organisationsentwicklung, im Innovationsmanagement und Service Design sowie der Kommunikation personell ausgebaut werden. Ergänzend kommen neue Profile hinzu. Darunter Rollen, die die Brücke zwischen digitalen und physischen Kundenerlebnissen in der Interaktion mit der Behörde schlagen oder Datenschutz und die Datensicherheit sicherstellen sollen.
"Ich freue mich, dass wir unser eingespieltes Team verstärken und so unsere Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung ganzheitlich und mit zunehmend mehr Kraft in der operativen Umsetzung unterstützen können", hält Reto Joller, Leiter Digital Zug, fest.
In der 2020 verabschiedeten Digitalstrategie des Kantons heisst es, dass die digitale Transformation in der Verwaltung nicht kulturell verankert sei. Ausserdem fehle es an einer zentralen Anlaufstelle, einer zentralen Übersicht über die vorhandenen Anwendungen und Digitalisierungsbemühungen, wie es hiess. Mit dem Impulsprogramm "Digital Zug" sei ein erster Schritt getan worden, um die Transformation im Kanton voranzutreiben.
Das daraus entstandene Kompetenzzentrum stellt einerseits Know-how für die Verwaltungseinheiten zur Verfügung. Gleichzeitig dient es als jene Stelle, über die die Geschäftsprozesse der kantonalen Verwaltung zentral digitalisiert, standardisiert und automatisiert werden. Eines der Vorhaben des Zentrums war das Projekt "E-Post Zug", mit dem der Postempfang digitalisiert wurde.

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