Das Zuger Amt für Informatik und Organisation (AIO) braucht eine neue Leiterin oder einen neuen Leiter ICT-Operations. Das AIO ist vor allem für die Informatikleistungen der kantonalen Verwaltung und Justiz zuständig und verwaltet die IT-Infrastruktur des Kantons. Der bisherige COO Roman Vogt verlässt das Amt nach 5 Jahren im Einsatz per Ende März 2023, schreibt das AIO auf Anfrage von inside-it.ch.
Die neue Person gehöre der Abteilung Operation an und werde für die gesamte ICT-Infrastruktur mit Netzwerk, IT-Security und Kommunikationssysteme sowie Support und Applikationsmanagement verantwortlich sein. Im gleichen Zug wird sie Mitglied der Geschäftsleitung und entwickelt die kantonale Informatik sowie Informatikstrategie weiter,
wie es im Stelleninserat heisst. Der oder die neue Leiterin müsse auch ein Auge auf die Umsetzung der Vorgaben bezüglich IT-Architektur und IT-Security legen und wirke "bei der Ausgestaltung von Standards und Vorgaben mit und steuert ITIL-orientierte Betriebsprozesse" mit.
Roman Vogt wechsle nun zu "einem renommierten Cybersecurity-Unternehmen". Dort werde er ebenfalls eine leitende Position übernehmen. "Mit seinem fundierten Fachwissen und seinem enormen Engagement hat Roman Vogt einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der kantonalen Informatik und des AIO geleistet", schreibt Amtsleiter Stephan Arnold auf Anfrage. "Er möchte nun eine neue Herausforderung in einem anderen Umfeld annehmen. Wir bedauern den Weggang sehr. Anderseits können wir nachvollziehen, dass Roman Vogt einen Karriereschritt machen möchte."
Das AIO unterstützt die Direktionen, die Staatskanzlei, das Obergericht und das Verwaltungsgericht sowie Gemeinden und verwaltungsnahe Betriebe beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie. Gemäss Website beschäftigt es 30 Mitarbeitende sowie 7 Lernende in 4 Teams. Die Verwaltung des Kantons Zug ist in 7 Direktionen und rund 50 Ämter aufgeteilt. Sie zähle zu den grössten Arbeitgebern des Kantons.