Zurich investiert erneut in kanadische Cyberversicherung

31. Januar 2023 um 14:15
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Foto: JJFarq / Shutterstock

Boxx Insurance hat unter der Leitung von Zurich in einer Serie-B-Finanzierung 14,4 Millionen US-Dollar gesammelt.

Zurich Insurance Group setzt weiterhin auf Cyberversicherungen und investiert ein zweites Mal in Boxx Insurance. Das in Toronto ansässige Unternehmen hat in einer Serie-B-Finanzierung unter der Leitung von Zurich 14,4 Millionen US-Dollar erhalten, so eine Mitteilung.
"Wir haben gesehen, wie schwierig es ist, Cyber-Versicherungslösungen für kleine Unternehmen und Verbraucher zu entwickeln – es ist kostspielig und erfordert tiefes technisches Know-how, um die Nase vorn zu haben", sagte Jack Howell, CEO von Zurich Global Ventures. Boxx adressiere diese Herausforderungen eindeutig und mit einem Verständnis dafür, was Kunden und ihre Risikoberater brauchen.
Die Schweizer Versicherungsgesellschaft hatte bereits im September 2021 eine Zusammenarbeit mit Boxx angekündigt und sich an der Serie-A-Finanzierungsrunde des Unternehmens beteiligt, um eine Präsenz in den Cyber-Märkten für KMU und Privatkunden aufzubauen.
"In einer Zeit, in der wir digital stärker vernetzt sind als je zuvor, bedeutet dies, dass wir einen ständigen Datenfluss erzeugen, und infolgedessen sind Cyber-Schutz und -Dienstleistungen für kleine Unternehmen und Privatpersonen wichtiger denn je", sagte André João Neiva, Head of Cyber bei Zurich Global Ventures.
Zurich Global Ventures ist ein Zusammenschluss unabhängiger Unternehmen, um globale Dienstleistungen und Produkte anzubieten, die über das traditionelle Versicherungsgeschäft hinausgehen. Ziel sei es, Zurich näher an seine Kunden heranzubringen, indem man Privatpersonen und Unternehmen "massgeschneiderte, ansprechende und digitale Erlebnisse bietet, die sie befähigen, besser auf die Zukunft vorbereitet zu sein".
Das Investment ist insofern interessant, weil Mario Greco, CEO von Zurich Insurance, kürzlich sagte, dass im Gegensatz zu Naturkatastrophen das Risiko gegen Cyber­angriffe in Zukunft nicht mehr versichert werden könnte. Die in den letzten Jahren sprunghaft angestiegenen Schäden hätten die Ver­sich­erer dazu veranlasst, Sofortmassnahmen zu ergreifen, um ihr Risiko zu begrenzen. "Einige haben nicht nur die Preise erhöht, sondern auch die Policen so angepasst, dass die Kunden mehr Verluste einbehalten müssen", sagte Greco.

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