Zwei Genfer RZs quantenresistent vernetzt

17. Dezember 2025 um 11:16
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Foto: Luke Robertson / Pixabay

Der Kanton Genf spannt mit dem Netzwerkanbieter Cisco und dem Sicherheitsspezialisten IDQ zusammen für die quantenresistente Vernetzung zweier lokaler Rechenzentren.

Der Kanton Genf hat mit dem Netzwerkhersteller Cisco und dem Sicherheitsspezialisten IDQ eine quantenresistente Verbindung zwischen zwei lokalen Rechenzentren realisiert. Wie die Projektpartner mitteilen, wurde dafür herkömmliche RZ-Hardware aufgerüstet, um quantenresistente Sicherheit zu unterstützen.
In der Infrastruktur bildeten RZ-Switches der Nexus-9000-Serie von Cisco, die mit dem Linux-Betriebssystem Cisco NX-OS betrieben werden, die Grundlage des Netzwerks. Die Secure-Key-Integration-Protocol-Funktion (SKIP) von Cisco sei mit der Solteris Network Appliance von IDQ integriert worden. Die Solteris-Lösung integriere einen vom National Institute of Standards and Technology (NIST) zertifizierten Quantenzufallszahlengenerator, der die für die Implementierung der Post-Quanten-Kryptografie erforderliche Entropie liefere, heisst es in der Mitteilung.
Dank der modularen Architektur von NX-OS trennt die Lösung den Herstellern zufolge die Schlüsselgenerierung und -verteilung von der Verschlüsselungsebene. Dies erhöhe die Ausfallsicherheit und erlaube zukünftige Algorithmus-Updates ohne Hardware-Änderungen.
Garif Yalak, Country Digital Acceleration Lead Cisco Schweiz, verspricht in der Mitteilung zudem: "Durch die native Integration des SKIP-Protokolls in unsere Switch-Infrastruktur und Verschlüsselung auf Leitungsebene ermöglichen wir Unternehmen den Umstieg auf quantenresistente Sicherheit, ohne bestehende Investitionen zu gefährden oder Einbussen bei der Performance."

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