Abraxas schreibt operativen Verlust von 3,5 Millionen Franken

3. Mai 2024 um 14:48
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Abraxas-CEO Reto Gutmann. Foto: Florian Brunner / Abraxas

Trotz Rekordumsatz klafft ein Loch in der Kasse. Aufgrund von Kostensteigerungen und hohen Investitionen muss das Unternehmen einen Verlust hinnehmen.

Der St. Galler IT-Dienstleister Abraxas konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Rekordumsatz von 206,7 Millionen Franken erzielen. Das sind 13,1 Millionen Franken oder 3,6% mehr als im Vorjahr. Insgesamt resultierte aber dennoch ein operativer Verlust von 3,5 Millionen Franken, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.
Gemäss Abraxas ist das negative Ergebnis auf unterschiedliche Einfluss­faktoren zurückzuführen. "So wirkten sich branchenweit steigende Kosten für eingekaufte Leistungen auf die Zahlen aus", heisst es vom Unternehmen. Zudem sei das Ergebnis von überdurchschnittlich hohen Investitionen in verschiedene Grossprojekte und die gezielte Modernisierung belastet worden.
Verwaltungsrat und Unternehmensleitung hätten die Herausforderungen aber erkannt, verspricht Abraxas. Dazu seien auch bereits gezielte Massnahmen zur Verbesserung des operativen Ergebnisses umgesetzt worden. "Dank der sofort eingeleiteten Massnahmen zur Kostenreduktion und zur Steigerung von Effizienz und Qualität in Abläufen erwarten wir für 2024 ein signifikant besseres operatives Ergebnis", sagte Reto Gutmann, CEO des Unternehmens.
Mit einer Liquidität von 24,4 Millionen Franken und einer Eigenkapitalquote von 30,9% stehe das Unternehmen auf einem gesunden Fundament, schreibt Abraxas. "Unsere Vorhaben zur Erneuerung von etablierten Lösungen sowie die Umstellung auf Cloud-basierte Angebote mit gezielten Investitionen werden konsequent weitergeführt", so Verwaltungsratspräsident Matthias Kaiserswerth.

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