Frau und Herr Schweizer greifen beim Smartphone-Kauf überdurchschnittlich häufig zu einem Apple-Produkt. Mit einem Marktanteil von 49,3% nutzt inzwischen fast die Hälfte der Erwachsenen in der Schweiz das iOS-Betriebssystem. 2020 betrug Apples Marktanteil erst 44,8%. Das zeigt eine repräsentative Studie des Vergleichsdienstes Comparis. Zum Vergleich: Weltweit hat das iPhone einen Marktanteil von knapp unter 25%, haben die Forschenden von Counterpoint Research Anfang Jahr ermittelt.
In der Schweiz ist Samsung mit 37,2% der stärkste Verfolger Apples. Diese beiden Hersteller zusammen machen Comparis zufolge den Grossteil des Marktes aus. Unter den weiteren Herstellern nimmt Xiaomi den dritten Platz ein, allerdings mit einem Anteil von nur 3,2%. Google folgt mit 2,2%, Oppo und Huawei liegen mit 1,8 beziehungsweise 1,6% dicht beieinander.
Apples Position ist allerdings umstritten. Die Ergebnisse von Comparis zeigen grosse Unterschiede in der Zufriedenheit der Nutzenden mit ihren Smartphones. Insgesamt sind 38,8% der Befragten mit ihrem aktuellen Gerät zufrieden. Bei Android-Nutzenden ist der Anteil mit 42,8% deutlich häufiger zufrieden als Apple-Nutzende mit 34,1%.
Akkulaufzeit, Kamera, Speicher
Der Hauptkritikpunkt der Userinnen und User ist Comparis zufolge die Akkulaufzeit. Sie ist für 25,7% der Befragten ein Problem. Das ist allerdings ein tieferer Anteil als 2020, als noch 29,3% die Laufzeit bemängelten. Mittlerweile häufiger kritisiert wird die Kameraqualität (10,2% gegenüber 7,9% vor fünf Jahren). Beim Speicherplatz entspricht der Anteil kritischer Nutzender (9,8%) den Vorjahreswerten.
Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz wissen, dass sie für eine bessere Akkulaufzeit heute tiefer in die Tasche greifen müssen als auch schon. Die Frage von Comparis zur Ausgabebereitschaft für neue Smartphones zeigt, dass im Durchschnitt 574 Franken eingeplant werden, was deutlich mehr ist als 2020, als der Mittelwert bei 517 Franken lag. Apple-Nutzende sind im Schnitt bereit, 708 Franken zu investieren, während Android-Nutzende 452 Franken einplanen.