Der IT-Dienstleister Aveniq zieht in Baden um. Weit müssen die Möbelpacker das Mobiliar aber nicht schleppen: Das Unternehmen wird künftig bloss eine Hausnummer weiter im ehemaligen Industriequartier Baden Nord zu finden sein. Dies teilt das Unternehmen mit.
Im Gebäude "Konnex" wird die Firma künftig auf rund 4000 Quadratmetern einen ganzen Gebäudeteil belegen. Als Grund für den Umzug nennt Aveniq das anhaltende starke Wachstum, aber auch das Arbeitsumfeld am neuen Sitz. "Der Umzug in ein modernes, umweltfreundliches Gebäude am Standort Baden ist Teil unserer Strategie im Bereich Corporate Social and Environmental Responsibility", wird Aveniq-CEO Christophe Macherel in der Mitteilung zitiert.
"Das lichtdurchflutete Konnex passt perfekt zu uns", heisst es vom CEO weiter. Bislang wurde aber erst der Mietvertrag unterschrieben, das Gebäude wird bis Ende 2024 totalsaniert. Die "Stadt in der Stadt", wie der Gebäudekomplex vorgestellt wird, soll nach der Sanierung neben Büroflächen auch Coworking Spaces, Konferenzbereiche, Serviced Apartments, Gastronomie sowie Erholungszonen bieten.
Auch bei Aveniq werden die Räumlichkeiten stärker auf Kooperation und Treffen ausgelegt. Die Fläche bleibe trotz starkem Wachstum etwa gleich gross wie bislang, heisst es vom Unternehmen auf Anfrage von inside-it.ch. In Baden beschäftigt Aveniq demnach rund 350 Personen, wobei die Zahl aufgrund von Homeoffice, Arbeit bei Kunden und dem Wechsel zwischen den Standorten variiert, wie es von Aveniq heisst.
Seit Juni 2021 treten die fusionierten IT-Unternehmen Avectris und GIA Informatik als Aveniq auf. Rund 650 Mitarbeitende verteilen sich auf die drei Schweizer Standorte Baden, Dübendorf und Oftringen. Die fusionierte Firma hat 2021 laut eigenen Angaben
176 Millionen Franken umgesetzt.