Bei Cisco läuft es besser als befürchtet

18. August 2022, 14:34
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Laut des US-Netzwerkkonzerns haben die Probleme mit der Chip-Versorgung im letzten Quartal nachgelassen.

In den drei Monaten bis Ende Juli, dem 4. Quartal des Cisco-Geschäftsjahres 2022, stagnierte der Umsatz des Netzwerkriesen im Vergleich zum Vorjahresquartal bei 13,1 Milliarden Dollar, wie Cisco mitteilt. Der Gewinn sank um 6% auf 2,8 Milliarden Dollar. Analysten hatten allerdings mit einem deutlich stärkeren Rückgang gerechnet.
Im gesamten Geschäftsjahr 2022 erzielte Cisco einen Umsatz von 51,6 Milliarden Dollar, 3% mehr als im Jahr davor. Der Reingewinn stieg, allerdings auch aufgrund von Sondereffekten, um 12% auf 11,8 Milliarden Dollar.
Der Cisco-Finanzchef Scott Herren sagte, dass der Konzern die Belastungen durch die weltweit gestörten Lieferketten inzwischen besser bewältige. CEO Chuck Robbins erklärte den Investoren, dass vor allem der April wegen Covid-bedingten Shutdowns in Schanghai noch schwierig gewesen sei. In der zweiten Hälfte des Quartals hätten die Nachschubprobleme aber im Grossen und Ganzen leicht nachgelassen.
Nun glaubt man bei Cisco, dass sich dieser Trend fortsetzen wird und darum auch wieder Umsatzwachstum für das Unternehmen möglich sein sollte. Deshalb prognostiziert der Konzern für das laufende Quartal ein Umsatzwachstum von 2% bis 4% im Vergleich zum Vorjahr. Im gesamten neuen Geschäftsjahr 2023 erwartet Cisco eine Steigerung des Umsatzes um 4% bis 6%.
Damit zeigte sich das Unternehmen optimistischer als man an der Wallstreet erwartet hatte. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung um 4%.

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