Bexio erhöht die Preise

17. Mai 2023 um 10:10
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Foto: Arlington Research / Unsplash

Die Lizenzpreise für die KMU-Software gehen nach oben. Bexio ist damit nicht alleine, auch andere Softwareanbieter haben Preiserhöhungen bekannt gegeben.

Die Kunden von Bexio sind kürzlich darüber informiert worden, dass der Softwareanbieter seine Preise per 1. Juli 2023 erhöhen wird. Beispielsweise wird das Paket "Pro+" künftig 115 statt 99 Franken pro Monat kosten. Die Preisanpassung gilt auch für die Pakete "Starter" und "Pro" sowie für die Funktion "Lohnbuchhaltung" für 5 Mitarbeitende, wie es auf der Bexio-Website heisst.
Auf Anfrage erklärt uns das Unternehmen, dass gestiegene Kosten von Drittanbietern das Anbieten von Produkten und Services für Bexio verteuere. Diese Teuerung könne man nicht mehr nur mit Kosteneffizienz auffangen. Folglich passe man die Preise an – etwas, das man in den letzten 7 Jahren nicht gemacht habe.
Mit der Preisanpassung nach oben ist der KMU-Softwareanbieter nicht alleine. Auch Klara hat auf Anfang 2023 das Abo-Modell überarbeitet. Damit wurde auch die kostenlose Nutzung der Buchhaltungssoftware eingestellt. Der Schritt wird mit der "stetigen Entwicklung und Erweiterung" der Angebote begründet.
Ähnliches war auch von Slack zu lesen. Der Collaboration-Softwareanbieter hat vergangenen Herbst seine erste Preissteigerung seit dem Launch 2014 mit dem erweiterten Angebot und neuen Features begründet.
Seit April 2023 sind die Microsoft-365-Cloud-Produkte teurer. Dies ist vor allem auf ein Pricing-Modell zurückzuführen, das sich am Dollar-Kurs orientiert. Für die Euro-Zone bedeutete das eine Preissteigerung um 11%. Die Redmonder planen, die Preise zweimal jährlich an Wechselkursschwankungen anzupassen.
Andere Unternehmen erklärten, dass sich das makroökonomische Umfeld und die Inflationsraten auf die Preise auswirken. SAP teilte mit, dass die Ausgaben für Dienstleistungen von Drittanbietern steigen. Deswegen sowie aufgrund höherer Energie- und Lohnkosten haben die Walldorfer ihre Wartungsgebühren nach oben angepasst.
Mit höheren Energiekosten begründete auch OVHcloud um rund 10% höhere Preise. Betroffen davon sind Cloud-Dienstleistungen sowie Bare-Metal-Services.

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