Broadcom plant keine Preiserhöhungen für VMware

27. Oktober 2022 um 09:58
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Hock Tan. Foto: Broadcom

Zumindest sagt das der CEO. Preiserhöhungen seien nach der Übernahme des Virtualisierungsspezialisten kein Teil der Strategie.

Manche Wettbewerbshüter und viele Kunden von VMware fürchten, dass es nach der Übernahme des Virtualisierungsspezialisten durch Broadcom zu Preiserhöhungen kommen könnte. Ein Grund für die Spekulationen ist, dass Broadcom nach der Übernahme des Enterprise-Portfolios von Symantec laut Kunden und Channel-Partnern die Preise teilweise stark erhöht hat.
Zu Preissteigerungen, so verspricht der CEO und President von Broadcom in einem Blogpost, werde es im Fall von VMware aber nicht kommen.
"Wir sind nicht zu einem globalen Leader im Technologie-Business geworden, indem wir existierende Produkte genommen und deren Preise erhöht haben", so Hock Tan. "Stattdessen entwickeln wir Tech-Produkte die für Kunden einen klaren Mehrwert haben und verbessern sie kontinuierlich."
Dies sei auch für VMware so geplant. Der Abschluss der 61-Milliarden-Dollar-Übernahme soll im nächsten Frühjahr vollzogen werden. Sobald der Deal über die Bühne sei, so der Broadcom-Chef, werde man in die Weiterentwicklung der VMware-Produkte investieren. Das Ziel sei es, Wachstum zu schaffen, indem mehr VMware-Produkte verkauft werden können, und nicht durch Preiserhöhungen.
Neben Spekulationen über Preiserhöhungen gab es auch Mutmassungen, dass gewisse Teile des VMware-Portfolios abgestossen werden könnten, weil sie nur ein geringes Umsatzwachstum generieren. Als Beispiel hierfür wurde unter anderem die Cloud-Applikations-Plattform Tanzu genannt. In seinem Blogpost verspricht Hock Tan nun aber ausdrücklich, dass Broadcom diese Sammlung von Produkten und Services, mit denen VMware bisher nur geringe Erfolge verzeichnen konnte, behalten und weiterentwickeln werde.

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