Bundesrat bewilligt E-Voting-Tests in Graubünden

22. November 2023 um 10:56
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Die Churer Altstadt. Foto: Christian Regg / Unsplash

Nach Basel-Stadt, Thurgau und St. Gallen startet Graubünden als vierter Kanton mit der elektronischen Stimmabgabe.

Der Bundesrat hat dem Kanton Graubünden eine Grundbewilligung für Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe bei eidgenössischen Abstimmungen erteilt. Die Bewilligung gilt befristet bis zur Abstimmung vom 8. März 2026.
Gleichzeitig hat die Bundeskanzlei den E-Voting-Testbetrieb für die Abstimmung vom 3. März 2024 zugelassen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
In einer ersten Phase können sich die Stimmberechtigten von 6 Bündner Pilotgemeinden für die elektronische Stimmabgabe anmelden. Für die erste Abstimmung vom 3. März 2024 beantragt der Kanton die Zulassung von 12'000 Stimmberechtigten.
Gemeinsam mit den Stimmberechtigten, die in den Kantonen Basel-Stadt, St. Gallen und Thurgau elektronisch abstimmen können, werden an der Abstimmung vom 3. März voraussichtlich rund 77'000 Stimmberechtigte zum E-Voting zugelassen sein. Dies entspricht etwa 1,4% aller Schweizer Stimmberechtigten.
Graubünden setzt wie die Kantone Basel-Stadt, St. Gallen und Thurgau das E-Voting-System der Post ein. Die Bilanz dieser Kantone und der Bundeskanzlei zu dessen bisherigen Einsätzen, unter anderem an den Nationalratswahlen vom 22. Oktober 2023, ist positiv.

 


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