Der Sicherheitsanbieter Check Point kündigt die Übernahme des Zürcher KI-Startups Lakera an. Wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst, ergänze die Technologie des Startups die bereits bestehenden Anwendungen zur Absicherung von KI-Lösungen in Unternehmen.
Lakera wurde 2021 von KI-Experten von unter anderem Google und Meta gegründet. Das Unternehmen betreibt heute KI-Forschungs- und Entwicklungszentren in Zürich und San Francisco. Laut Check Point bieten die Lösungen Lakera Guard und Lakera Red Sicherheitsbewertungen vor der Bereitstellung und Echtzeit-Durchsetzung während der Laufzeit, um LLMs und KI-Agenten zu schützen. Das Startup zählt nach eigenen Angaben weltweit mehrere Fortune-500-Unternehmen, darunter AWS, Dropbox und die südkoreanische SK Telecom, zu seinen Kunden.
Die Produkte Lakera Guard und Lakera Red sowie die Gandalf-Plattform fügen sich nach Angaben von Check Point in das vorhandene KI-Portfolio ein. Das Unternehmen biete heute Lösungen wie GenAI Protect, API- und SaaS- Sicherheit, Data Loss Prevention und maschinell lernende Abwehrtechnologien für Anwendungen, Cloud und Endpunkte. Laut CEO Nadav Zafrir gab es gute Gründe für den Zukauf: "Wir haben uns für Lakera entschieden, weil es KI-native Sicherheit, überragende Präzision und Geschwindigkeit bietet. Gemeinsam setzen wir Massstäbe dafür, wie Unternehmen KI einsetzen und ihr Vertrauen in KI gewinnen."
Der Mitgründer und CEO von Lakera, David Haber, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Durch den Zusammenschluss mit Check Point können wir unsere Mission weltweit beschleunigen und ausweiten. Gemeinsam werden wir LLMs, generative KI und Agenten mit der Geschwindigkeit, Genauigkeit und den Sicherheitsvorkehrungen schützen, die Unternehmen benötigen, um KI vertrauensvoll einzusetzen."
Check Point plant, Lakera nach Abschluss der Transaktion zur Basis für das hauseigene Global Center of Excellence for AI Security zu machen. Die Unternehmen rechnen damit, dass der Deal bis Ende Jahr abgeschlossen ist.