Cisco will mit neuen Integrationen und Insights das IT-Management vereinfachen

15. Juni 2022, 06:23
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Cisco-CEO Chuck Robbins an der eigenen Hausmesse in Las Vegas

Cisco versucht, die – selbst verursachten – Komplexitäten zu reduzieren. "Wir müssen das, was wir für Sie tun, einfacher machen", sagte Cisco-CEO Chuck Robbins zum Auftakt der Hausmesse.

Wie froh er doch sei, dass er heute nicht in einem Büro stehe, um in eine Kamera zu sprechen. So begrüsste Ciscos CEO Chuck Robbins die rund 16'000 Zuschauer an seiner Keynote zum Auftakt der Hausmesse Cisco Live. Ein Aspekt, der in der Fülle der News und Ankündigungen in Las Vegas immer wieder auftaucht, ist "Simplification". Man habe in den vergangenen Jahren einige Fortschritte erzielt, so Robbins auf der grossen Bühne, es gebe aber noch viel zu tun. "Wir müssen das, was wir für Sie tun, einfacher machen", sagte Robbins.
Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeige, wie unberechenbar das Umfeld geworden ist. Für ein widerstandsfähiges und agiles Business seien einheitliche Lösungen notwendig, die Technologien, Standorte, Teams und Geräte sicher miteinander verbinden, so der CEO.

Management von fragmentierten IT-Umgebungen

Gleichzeitig aber seien die IT-Umgebungen sehr komplex und fragmentiert geworden. VPN, Software-defined, 5G oder Edge, seien nur einige Beispiele, die dazu beitragen, ergänzte Rebecca Stone, SVP, Customer Solutions Marketing und bei Cisco, an einer Medienkonferenz. Dies mache es für Unternehmen schwierig, die Systeme zu skalieren, zu überwachen und abzusichern. Automatisierung, Cloud-Management und Netzwerk-Insights sollen Operations-Teams bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen, wie Cisco-Managerinnen vor Medienvertretern ausführten.
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Rebecca Stone, Customer Solutions Marketing bei Cisco
Mit dem Ziel, ein flexibleres Netzwerkportfolio aufzubauen, integriert Cisco 2 wichtige Angebote. Kunden können neu Catalyst-Switches über Meraki in der Cloud managen. "Wenn Kunden ein Meraki-System und ein Catalyst-System haben, können sie nun beide zusammen im Meraki-Dashboard sehen", sagte Rebecca Stone. Dies sei mit bestehender Hardware sowie bestehenden Lizenzen möglich.
In der Vergangenheit hätten Kunden alles innerhalb der 4 Wände des eigenen Rechenzentrums kontrolliert. Mit dem Aufkommen von SaaS und Public Cloud, "sind die Dinge kompliziert geworden", so Ish Limkakeng, SVP & GM Cloud Networking bei Cisco. Mit "Nexus Cloud" will das Unternehmen eine Management-Plattform bieten, die als Service bereitgestellt wird. Nexus vereinfache die Implementierung, Verwaltung und den Betrieb von Nexus Switches, biete End-to-End-Transparenz und ermögliche es Kunden, ihre Umgebungen zu verwalten – von Public und Private Cloud bis zum Edge. Nexus Cloud soll ab Herbst 2022 verfügbar sein.
Einen effizienteren Netzwerkbetrieb verspricht Cisco mit Thousandeyes WAN Insights. Damit mache man einen ersten Schritt in Richtung Predictive Networking. Die Internet- und Cloud-Intelligence-Plattform Thousandeyes gehört seit rund zwei Jahren zum US-Konzern. Thousandeyes WAN Insights warne IT-Teams vor Problemen, bevor sie auftreten und gebe Handlungsempfehlungen. Damit stelle man Kunden einen einfacheren Überblick über ihre Internet- und Cloud-zentrierten Umgebungen zur Verfügung.
Interessenbindung: Die Autorin wurde von Cisco an die Messe in Las Vegas eingeladen (Flug, Unterkunft).

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