Competec übernimmt 100% der Aktien der Schoch Vögtli AG, teilt das Unternehmen mit. Schoch Vögtli hat Standorte in Winterthur, Aarburg und Basel und beschäftigt 90 Mitarbeitende, die alle von Comeptec übernommen werden. 2021 verzeichnete Schoch Vögtli einen Umsatz von 30 Millionen Franken. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
"Durch die Übernahme des Traditionsunternehmens Schoch Vögtli, dessen Geschichte bis ins Jahr 1882 zurückreicht, stärkt Competec ihr B2B-Geschäft", so die Mitteilung. "Die Kombination von Brack.ch Business mit den Stärken von Schoch Vögtli wird unserer Wachstumsstrategie im Angebot für Geschäftskunden zusätzliche Kraft geben", erklärt Martin Lorenz, CEO der Competec-Gruppe. Schoch Vögtli verkauft vor allem Büromaterial, aber auch IT-Hardware und -Zubehör.
Für die Kunden von Schoch Vögtli würden alle Konditionen, Lieferbedingungen und Ansprechpartner bestehen bleiben. Auch werde Schoch Vögtli, weiter wie bis anhin, überwiegend mit der eigenen Flotte an Lieferfahrzeugen ausliefern. Competec will aber das Lager von Schoch Vögtli innerhalb der nächsten Monate ins Logistikzentrum Willisau integrieren.
Thomas Schoch, CEO und Inhaber der Schoch Vögtli AG, gibt die Führung ab. Die Leitung von Schoch Vögtli im operativen Betrieb übernimmt in der Integrationsphase Markus Bossart, der heutige Leiter Sales bei Schoch Vögtli. Thomas Schoch begleite den Übergang in beratender Funktion und nimmt gleichzeitig Einsitz im Verwaltungsrat der Competec-Gruppe, heiss es weiter.
Der Verkauf sei auch eine frühzeitige Nachfolgeregelung. "Für einen mittelgrossen Anbieter in einer Branche, die von globalen Grosskonzernen dominiert wird, wären die langfristigen Zukunftsaussichten anspruchsvoll und mit hohen Investitionen in Sortiment, Logistik und IT verbunden gewesen. Die Competec-Gruppe hat die Grösse und Kraft, sowohl den Mitarbeitenden als auch den Kunden der Schoch Vögtli AG eine langfristige Perspektive zu bieten und das Geschäft weiter auszubauen", sagt der bisherige Inhaber Schoch in der Mitteilung.