Cybercrime ist das Top-Risiko für Unternehmen weltweit

28. Juni 2023 um 13:32
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Illustration: Midjourney

Hinzu kommen ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, der Fach­kräfte­mangel und die Angst vor Naturkatastrophen.

Im letzten Jahr hat sich die Risiko­land­schaft für Unternehmen stark verändert. Die Pandemie ist wieder in den Hintergrund der möglichen Bedrohungen gerückt. Stattdessen führen aktuell Cyberrisiken die Rangliste des Global Risk Consensus 2023 vom Schweizer Versicherungs­berater Funk an. Als weitere Risiken kommen die Inflation, ein wirtschaftlicher Abschwung und der Fachkräftemangel hinzu.
Cyberrisiken halten sich in der Studie über die mögliche Bedrohungslage hartnäckig an erster Stelle. Praktisch gleich hoch wird jedoch auch das Risiko der Inflation eingeschätzt. Auf Platz 3 folgt der Fachkräftemangel. Extreme Wetterereignisse haben nach einem Jahr Abwesenheit wieder den 5. Rang im Ranking eingenommen. Abgerundet wird die Rangliste durch das makroökonomische Umfeld auf Rang 4.
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Veränderungen gegenüber den Vorjahren. Grafik: Funk Insurance Brokers
Die wachsende Bedrohungslage durch Cyberkriminalität führt zu Un­sicher­heiten für Unternehmen und Gesellschaft zugleich, schreibt Funk. Firmen werden immer häufiger Opfer von Supply-Chain- oder Third-Party-Angriffen. Dies würde zahlreiche vertrauenswürdige Geschäftsbeziehungen beeinflussen, wird in der Studie festgehalten. Dazu würden auch die Gesellschaft sukzessive in den Fokus gerückt werden, indem sie vermehrt Desinformationen und Identitätsdiebstählen ausgesetzt ist.
Dazu fehlen den Unternehmen aber auch die notwendigen Fachkräfte. Dies kann zu Produktivitätseinbussen führen und die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens hemmen, heisst es von Funk. Deshalb soll der internen Weiterbildung eine genauso wichtige Bedeutung zugemessen werden, wie der Nutzung Künstlicher Intelligenz. Zudem sei es wichtig, auf hybride Arbeitsumgebungen zu setzen, um an qualifizierte Mitarbeitende heranzukommen.

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