Das soll die "X-Super-App" können, die Twitter ersetzt

11. August 2023 um 10:45
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Linda Yaccarino in der Sendung "Squawk on the Street". Screenshot: CNBC

X-Chefin Linda Yaccarino gibt Einblicke in die App-Pläne. Nach Massenentlassungen will das Unternehmen jetzt auch wieder einstellen.

Seit der Übernahme von Twitter hat Elon Musk immer wieder betont, er wolle die Plattform ausbauen. Aus X soll eine Super-App mit allen möglichen Funktionen werden, nach dem Vorbild etwa von Wechat in China.
"Elon spricht schon sehr lange über X, die Alles-App", sagte X-Chefin Linda Yaccarino jetzt in einem Interview mit 'CNBC'. Yaccarino ist seit Juni im Amt und war zuvor Werbechefin beim Medienkonzern NBC-Universal. "Ich trat dem Unternehmen bei, um mit Elon zusammenzuarbeiten und Twitter in X, die Alles-App, umzuwandeln." Musk konzentriere sich auf das Produktdesign und arbeite an der Zukunft der Plattform, sie führe den Rest des Unternehmens und bringe es "auf den Markt", sagte Yaccarino.
Hätte man die Marke Twitter beibehalten, wäre Veränderung nur schrittweise umsetzbar gewesen, so Yaccarino. Die Namensänderung sei "eine Befreiung, die es uns ermöglichte, über die alte Denk- und Arbeitsweise hinauszukommen". Yaccarino pries erste Veränderungen an: "Denken Sie daran, was seit der Übernahme passiert ist. Die Entwicklung hin zu langen Videos und Artikeln, Abonnements von Lieblingsautoren, die ihren Lebensunterhalt auf der Plattform verdienen."
Videoinhalte sollen weiter gestärkt werden. Bald würden User mit X Videochats und -calls tätigen können, "ohne Ihre Telefonnummer jemandem auf der Plattform mitteilen zu müssen". Yaccarino wies auch auf die Pläne des Unternehmens hin, Zahlungen zwischen Nutzern und an Urheber, die Inhalte auf X posten, zu ermöglichen. Letzte Woche hat sich das Unternehmen den @music-Account gesichert, was auf ein mögliches Interesse hindeutet, auch Musiker und Künstlerinnen einzubinden.
Nach Massenentlassungen, Kosteneinsparungen und dem Einbruch von Werbeeinnahmen befindet sich X eigenen Angaben zufolge wieder im Aufschwung. Man sei "ziemlich nah an der Gewinnschwelle", so Yaccarino. In dem Interview mit 'CNBC' kündigte sie auch die Einstellung von neuen Mitarbeitenden an.
(Mit Material von Keystone-sda)

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