Dazit-Teilprojekt verzögert sich

17. Juli 2023 um 12:58
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Grenzübergang zwischen Basel und Frankreich. Foto: Shutterstock

Das digitalisierte Handelswarensystem beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit, Passar, wird rund ein halbes Jahr später fertig als geplant.

Schritt für Schritt will das Zollamt (BAZG) die heutigen Frachtsysteme NCTS und E-Dec auf das neue, digitale Handelswarensystem Passar migrieren. Die Ablösung der alten Systeme wird nun bereits zum zweiten Mal hinausgezögert.
"Aufgrund der ersten Erfahrungen und mit Blick auf die anstehende Umstellung weiterer Geschäftsfälle auf Passar haben das BAZG und Vertreter der Wirtschaft eine Aktualisierung des Umstellungszeitplans beschlossen", teilt das Zollamt mit.
Das Wort Aktualisierung ist in diesem Fall eine Beschönigung für Verzögerung. Es ist nicht die erste in diesem Projekt: Schon 2022 wurde der Parallelbetrieb verlängert, damals bis Ende 2023 und vor allem wegen Kritik aus der Wirtschaft. "Wir stellen fest, dass die Einführung von Passar im Vergleich zum bestehenden System lediglich minimale Vereinfachungen ermöglicht, aber zu unverhältnismässigen zusätzlichen Aufwänden führt", hiess es damals.

Verzögerung um rund 6 Monate

Jetzt dauert es noch länger als damals angekündigt. Der Stichtag für die Umstellung der nationalen Durchfuhr ist neu der 17. März 2024 statt wie bisher geplant der 1. Oktober 2023. Die Umstellung des NCTS-Systems muss bis Ende April 2024 statt Ende Oktober 2023 abgeschlossen sein. Unverändert bleibt der Stichtag für die Umstellung des E-Dec-Systems auf Passar, dieser ist weiterhin am 30. Juni 2025. Noch dieses Jahr abgeschlossen werden soll die Umstellung der direkten internationalen Durchfuhr.

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