Das Sensorarmband zur Überwachung der Fruchtbarkeit und die dazugehörige App sind die bisher ersten und einzigen FDA-zugelassene (Food and Drug Administration) Fertilitäts-Tracker. Das schreibt das Zürcher Medtech-Unternehmen Ava in einer Mitteilung.
Die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde bestätige, "dass die Wirksamkeit von Ava vergleichbar oder besser sei als die von Standardprodukten, die in jeder Apotheke zu finden sind", erklärt Chief Medical Officer Maureen Cronin. Der Fertility-Tracker sei aber nicht nur einfacher und weniger invasiv als traditionelle Methoden, sondern erkenne auch mehr fruchtbare Tage im Zyklus einer Frau, was die Chancen erhöhe, schwanger zu werden, so Cronin weiter.
Um von der FDA zugelassen zu werden, habe man neben Funktionstests auch eine klinische Studie eingereicht. Damit sei der Nachweis erbracht worden, dass das Machine-Learning nutzende Armband signifikant mehr post-ovulatorische Temperaturverschiebungen erkenne als andere verfügbare temperaturbasierte Ovulationserkennungsprodukte. Zudem habe die Studie gezeigt, dass der Fertilitäts-Tracker den Tag des Eisprungs genauso gut vorhersagen konnte wie LH-Tests (Luteinisierungshormon) im Urin.
Das 2014 gegründete Medtech-Unternehmen
gehört schon länger zu den vielversprechenden Startups der Schweiz. Es unterhält Standorte in Zürich, San Francisco, Belgrad und in Makati auf den Philippinen. In den USA wurde das Fertility-Tracker-Armband 2016 eingeführt. Inzwischen wird es in 36 Ländern verkauft und hat nach Angaben von Ava bereits fast 40'000 Frauen bei der Schwangerschaft geholfen.