Zoom-User weltweit sind betroffen von einem Systemausfall, der kurz vor 15 Uhr Schweizer Zeit und kurz vor dem Arbeitsbeginn und dem ersten Schultag in den USA begann. Dies besagen Tweets und der 'Down Dector'
Allerdings scheinen nicht alle der täglich etwa 300 Millionen Sitzungsteilnehmer ihre Meetings nicht abhalten zu können,
meldet 'Tech Crunch'. Trotzdem seien die Probleme "massiv" und "weltweit",
schreibt 'Business Insider'. Die Karte von '
Down Detector' zeigt insbesondere Nutzer an der US-Ostküste und ganz Zentraleuropa als Opfer mit Schwerpunkt London, darunter scheinen auch einige Schweizer User zu sein.
Umgehend füllte sich Twitter mit Panikmeldungen in diversen Sprachen ("Please fix the system – we depend on your availability ... nervous teacher without zoom access") und entzückten Botschaften von Teenies.
Derweil schaltete sich
Zoom selbst um 16 Uhr Schweizer Zeit dazwischen: "Wir haben das Problem identifiziert, das dazu führt, dass sich Benutzer nicht auf der Zoom-Website authentifizieren können und nicht in der Lage sind, Zoom-Meetings und -Webinare zu starten und daran teilzunehmen, und wir arbeiten an einer Lösung für dieses Problem."
Laut angelsächsischen Medien ist Zoom das wichtigste Videoconferencing-Tool für Schulen und Universitäten. Diverse US-Universitäten haben ihre Studierenden über die technischen Probleme informiert.
Update (25.8.2020):Kurz nach Redaktionsschluss am 24. August konnte Zoom laut einem Status-Update die Meeting- und Webinar-Services für die Mehrheit der Nutzer wiederherstellen. "Wir sind weiterhin dabei, einen Fix für die verbleibenden Benutzer, die noch betroffen sind, bereitzustellen", so das Unternehmen.
Um 19.10 Uhr (Schweizer Zeit) schliesslich teilte der Anbieter mit, das Problem gelöst zu haben. Ein Unternehmenssprecher entschuldigte sich für den Ausfall, eine Ursache für die Störung nannte Zoom hingegen bislang nicht.