Mozilla entlässt einen Viertel der Belegschaft

12. August 2020 um 10:27
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250 Mitarbeitende verlieren ihre Stelle und CEO Mitchell Baker kündigt eine Neuausrichtung an, die Software-Entwickler nicht freuen dürfte.

Die Mozilla Corporation will weltweit 250 Mitarbeitende und damit rund einen Viertel der Angestellten entlassen. Zudem soll unter anderem der Standort in Taiwan geschlossen werden. Diese Massnahmen gab Mozilla-CEO Mitchell Baker in einer E-Mail an die Belegschaft bekannt.
Bereits im Januar 2020 hatte Mozilla die Streichung von 70 Arbeitsplätzen bekannt gegeben. Nun folgt ein weiterer Stellenabbau: Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten den Umsatz erheblich gedrückt, erklärte Baker. In einem Blog-Post kündigt die Mozilla-Chefin gleichzeitig eine Neuorientierung des Unternehmens an.
Mit neuen Diensten wolle sich Mozilla unter anderem auf Datenschutz-Angebote und Sicherheitsprodukte für Internet-Nutzer fokussieren. Investitionen in Angebote für Software-Entwickler sollen dagegen zurückgefahren werden. "Wir werden in Zukunft kleiner sein", schreibt Baker, doch Mozilla müsse "eine moderne, produktübergreifende Internet-Organisation von Weltklasse" bleiben.
"Die Erkenntnis, dass das alte Modell, bei dem alles kostenlos war, Konsequenzen hat, bedeutet, dass wir eine Reihe verschiedener Geschäftsmöglichkeiten erforschen müssen", so Baker. Man wolle deshalb "neue Produkte testen und Unternehmen in Bereiche einbeziehen, die nicht zur traditionellen Web-Technologie gehören".

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