Die Post testet wieder Zustellroboter

3. September 2025 um 14:25
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Foto: Post

Statt autonomen Miniwägelchen kommen diesmal vierbeinige Roboter zu Einsatz.

Die Schweizerische Post hat schon ab 2016 Roboter zur Zustellung von Post und Paketen getestet. Die damals verwendeten Modelle waren kleine Kästen auf Rädern und sollten ihren Job fast autonom erledigen können. Die Tests blieben weitgehend unbefriedigend und wurden 2019 abgebrochen.
Nun wagt die Post einen weiteren Anlauf. Obwohl mittlerweile einige Jahre vergangen sind, scheinen die Ziele jetzt weniger ehrgeizig. Dieses Mal kommen Roboter des Zürcher Startups Rivr zum Zug. Die Rivr-Roboter wurden auch schon in anderen Tests in der Schweiz verwendet. Sie haben eine hundeähnliche Gestalt und besitzen vier Beine, an denen aber statt Pfoten Rollen sitzen. Diese Geräte sollen für die Post nicht voll autonom arbeiten, sondern Pöstler und Pöstlerinnen auf Zustellungstouren begleiten und diesen die Schwerarbeit abnehmen. Auf Ladeflächen sollen sie Pakete tragen und an Haustüren bringen können, während sich die Postmitarbeitenden sich auf die richtige Zustellung und den Austausch mit der Kundschaft konzentrieren können.
Die Tests sind im August in Regensdorf gestartet worden und laufen noch an einzelnen Tagen bis Mitte September. Dabei will die Post unter anderem herausfinden, ob die Roboter Treppen bewältigen und aus Transportfahrzeugen ein- und aussteigen können, ohne dabei Waren zu beschädigen.
Der Beruf der Paketbotin und des Paketbotens sei körperlich herausfordernd, so die Post. Zudem nehme die Menge der Pakete dauernd zu. Durch den wachsenden Online-Handel seien die Paketmengen heute rund 70% höher als noch vor zehn Jahren. Unter den Paketen befänden sich zum Teil auch schwerere Lieferungen, wie zum Beispiel Lebensmittellieferungen.

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