Am "Swiss Software Festival" vom nächsten Mittwoch, 24. Juni 2026, in Basel erhalten Unternehmen, Digitalisierungsexperten und Softwareentwickler relevante Antworten auf aktuelle technologische Herausforderungen und Trends. In über 75 Vorträgen werden die Potenziale und wirtschaftlichen Auswirkungen von in der Schweiz entwickelten digitalen Innovationen aufgezeigt.
Unter anderem geht es auch um die Frage, ob die Schweiz digital souverän ist. Diskutiert wird etwa, wie der Staat und hiesige Unternehmen – insbesondere in kritischen Bereichen – digital autonomer werden und die Hoheit über die eigenen Daten sicherstellen können.
Grundsätzlich ist die Schweiz gut gerüstet: Weit über 1500 Schweizer IT-Unternehmen sorgen dafür, dass es für nahezu jedes digitale Bedürfnis eine Schweizer Lösung gibt. Zudem sind hiesige Hochschulen und Universitäten weltweit führend darin, erstklassige Forschung in Spin-offs, Startups und immer mehr in kommerzielle Erfolge umzusetzen.
Innovationshemmende Souveränität
Weil aber auch in der Schweiz die Abhängigkeit von einzelnen Technologie-Anbietern und proprietären IT-Infrastrukturen ins Zentrum strategischer IT-Planung rückt, sind digitale Souveränität und volle Handlungsfähigkeit über die eigene IT ein wichtiges Thema am "Swiss Software Festival". Ein Track beschäftigt sich mit Prinzipien und Strategien, ein weiterer mit Taktiken und Anwendungsfällen der digitalen Souveränität.
Dort diskutiert werden aber auch die Herausforderungen, etwa der Aspekt "Sovereignty Washing" oder weshalb das Bestreben einer rein schweizerischen technologischen Unabhängigkeit innovationshemmend und unrealistisch ist. Oder wie weit Regulierungen und rigide Gesetze wie der "AI Act" auch Wettbewerbsnachteile mit sich bringen. Schliesslich gibt es Antworten auf die Frage, weshalb viele Executives nicht vollständig auf bewährte Werkzeuge von internationalen Anbietern verzichten wollen.
Interessenbindung: Inside IT ist Medienpartner des "Swiss Software Festivals".