Einsatzsystem für Sanitätsdienst verspätet sich

29. Mai 2026 um 10:19
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Foto: Stadt Zürich, Schutz & Rettung.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz verschiebt den Launch des neuen Informationssystems für den Sanitätsdienst. Unter anderem beantragten Partner eine längere Testphase.

Das Informations- und Einsatzsystem New Generation (IES NG) für das Gesundheitswesen sollte ursprünglich im Oktober 2026 lanciert werden. Es ermöglicht die Patientenverfolgung bei Unfällen, sanitätsdienstlichen Grossereignissen und Katastrophen. Es soll ein bestehendes System ablösen und die Zusammenarbeit zwischen sämtlichen Akteuren des Gesundheitswesens vom Schadenplatz bis zum Spital vereinfachen und stärken.
Nun informiert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs), dass der Launch auf Mai 2027 verschoben wird. Diese Entscheidung habe das Babs auf Antrag mehrerer Partner getroffen. Sie beantragten eine längere Testphase, um die Akzeptanz und die Sicherheit des IES NG im Einsatz sicherzustellen. Zusätzlich musste das Babs feststellen, dass die Projektarbeiten nicht wie geplant vorankamen, da zahlreiche Mitarbeitende über längere Zeit mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana beschäftigt waren.
Die entstehenden Mehrkosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Franken, die zu den ursprünglich budgetierten Projektkosten von 17,7 Millionen Franken hinzukommen, trägt das Babs, wie es mitteilt. Für die Entwicklung des IES NG hat die Firma Nexplore im Jahr 2023 den Zuschlag erhalten.

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