Swisscom bezahlt seinen Mitarbeitenden ab April mehr Lohn.
Der Telekomkonzern Swisscom und die Gewerkschaften Syndicom und Transfair haben sich in den Verhandlungen auf eine Erhöhung der Lohnsumme um 0,9% geeinigt. 2021 hatte es bereits 0,8% mehr Lohn gegeben und ein Jahr davor 1%.
Die Lohnerhöhung komme den rund 10'000 Swisscom-Mitarbeitenden zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstehen, schreibt der Konzern. Um der Teuerung Rechnung zu tragen, erhalten die Mitarbeitenden dabei eine generelle Lohnerhöhung, die aber je nach Person und Lage im Lohnband unterschiedlich hoch ausfällt. Für Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liegt, ist keine Lohnerhöhung vorgesehen.
Daniel Hügli
Daniel Hügli, Leiter Sektor ICT bei Syndicom, sagte zu Inside IT, die Verhandlungen seien wie in der Vergangenheit auch heuer lösungsorientiert und konstruktiv gewesen. Im Unterschied zur Vergangenheit sei diesmal stärker mit der Teuerung argumentiert worden. "Uns war es ein Anliegen, dass die Mitarbeitenden keine Kaufkraftverlust erleiden." Seitens Swisscom sei dagegen mit Aspekten wie nachhaltige Lohnentwicklung und "Lohnschere" argumentiert worden, sagte Hügli.
Das Gehalt des scheidenden CEOs Urs Schaeppi, das sich im vergangenen Jahr um 6% auf 1,96 Millionen Franken erhöhte, spielte in den Verhandlungen laut Daniel Hügli keine Rolle. Neuer Konzernchef wird ab Juni 2022 der bisherige CIO und CTO Christoph Aeschlimann.