Das Zürcher Startup Raisenow bietet digitale Tools für Fundraising und Zahlungslösungen für Nichtregierungsorganisationen (NGO) an. Wie das Unternehmen jetzt bekannt gibt, hat es Ende 2024 in einer Finanzierungsrunde 12 Millionen Franken eingenommen. Das Kapital soll vor allem in die Weiterentwicklung der digitalen Fundraising- und Zahlungslösungen investiert werden, schreibt das Startup in einer Mitteilung. Zudem will das Fundraising-Tech seine Position im europäischen Markt ausbauen.
Die Tools und Software-Lösungen von Raisenow werden von verschiedenen Organisationen genutzt. Dazu zählen etwa Musikgesellschaften oder grössere NGOs wie WWF. Die Technologie wird eingesetzt, um Gelder zu sammeln oder Gönnerinnen und Gönner zu mobilisieren. An der Finanzierungsrunde beteiligt haben sich neben den Gründern von Raisenow auch der belgische Partner Koalect sowie bestehende Investoren.
Laut eigenen Angaben konnte Raisenow sein Angebot im Jahr 2023 durch den Zusammenschluss mit Koalect erweitern. Bereits 2020 war Raisenow mit dem deutschen Anbieter
Altruja fusioniert. Im selben Jahr konnte das
Startup in einer Finanzierungsrunde
5,4 Millionen Franken einnehmen. Mittlerweile zählt das 2015 gegründete Unternehmen rund 90 Mitarbeitende. Neben Zürich und Brüssel ist ein Teil der Angestellten auch in Berlin ansässig.