Genf hat einen neuen Digitalbeauftragten

26. Juni 2026 um 10:35
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Grégoire Barbey: Foto: Kanton Genf

Der Kanton hat den IT-Journalisten Grégoire Barbey zum neuen Digitalbeauftragten ernannt. Er tritt die Nachfolge von Alexander Barclay an, der in die Bundeskanzlei gewechselt ist.

Der Kanton Genf beschäftigt seit fünf Jahren einen Digitalbeauftragten. Bis anhin hatte Alexander Barclay die Stelle inne. Da er im Frühjahr in die Abteilung Transformation und Interoperabilität der Bundeskanzlei gewechselt ist, hat der Kanton den Posten neu besetzt.
Nach Abschluss des Einstellungsverfahrens wurde nun Grégoire Barbey zum neuen Genfer Digitalbeauftragten ernannt. Barbey war über 13 Jahre als IT-Journalist für Medienunternehmen in der Romandie, darunter 'Le Temps', 'L'Agefi' und 'Heidi News' tätig. Wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst, verfügt Barbey über fundiertes Fachwissen im Bereich der ethischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz.
Er wird sein Amt am 1. September 2026 antreten, kündigt der Kanton an. Dann komme ihm unter anderem die Aufgabe zu, die kantonale Digitalstrategie weiterzuentwickeln, wofür er den Austausch mit allen Akteuren in Genf und in der Schweiz suchen soll. Barbeys Kenntnis der institutionellen Abläufe in der Schweiz, darunter der Digitale Verwaltung Schweiz (DVS), würden helfen, um die interkantonale und föderale Zusammenarbeit zu stärken, so der Kanton.

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