Hackerangriff auf das Aussendepartement

4. Juli 2022, 06:12
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Foto: Andreas Fischinger on Unsplash

Das Aussendepartement ist in den vergangenen Wochen von Hackern angegriffen worden. Wer dahintersteckt und welche Absicht die Angreifer hatten, ist noch nicht klar.

Hacker haben das Eidgenössische Departement des Äussern angegriffen. Die Angreifer stammen laut dem 'Sonntags-Blick' aus Russland, was der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) allerdings nicht bestätigt.
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) habe "seit dem Beginn des Ukraine-Konfliktes keine gezielten Cyberangriffe gegen den Bund oder kritische Infrastrukturen beobachtet, die eindeutig mit dem Kontext des Konflikts in Verbindung gebracht werden konnten", schrieb der NDB auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'Keystone-SDA'.
Phishing-Angriffsversuche auf die Bundesverwaltung würden täglich stattfinden und gehörten zum Alltagsgeschäft des NCSC und der IT-Leistungserbringer der Bundesverwaltung, hiess es weiter. Dabei wird die Herkunft von Phishingmails vom NCSC nicht analysiert, wie deren Sprecherin 'Keystone-SDA' gegenüber präzisierte. Derzeit beobachte das NCSC eine Ransomware-Welle.
Der 'Sonntags Blick' hatte berichtet, prorussische Hacker hätten das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) attackiert. Das gehe aus einem vertraulichen Lagebericht des NDB vom 24. Juni hervor. Für ihre Attacke auf die Schweiz hätten die Hacker Phishing-Mails benutzt.
Vom Aussendepartement in Bern hiess es: "Das EDA nimmt die Bedrohung durch Cyberattacken sehr ernst und misst der Sicherheit seiner Informatikinfrastruktur eine hohe Bedeutung zu. Dies gilt auch und besonders im Kontext des Kriegs in der Ukraine und der damit einhergehenden Aktivitäten im Cyberraum." Aus Sicherheitsgründen will das EDA aber keine Details zu den Angriffen und zu deren Herkunft bekanntgeben.

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