Die Hypothekarbank Lenzburg lanciert die neue Marke HPL Solutions. Dies sei ein strategisches Bekenntnis zu den Aktivitäten in den Wachstumsbereichen Banking-as-a-Service und Embedded Finance. "Eingebettete Finanzdienstleistungen entsprechen einem Bedürfnis der Zeit", sagt Bankchefin Marianne Wildi in der Mitteilung.
Im Rahmen der strategischen Transformation richte die Bank ihr Geschäftsmodell stärker auf den Geschäftsbereich Banking-as-a-Service aus. Deshalb hätten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung entschieden, die entsprechenden Vertriebs- und Managementaktivitäten unter der eigenständigen Marke HBL Solutions zu bündeln. Die soll den Banking-as-a-Service-Bereich klarer von den Tätigkeiten im klassischen Banking unterscheiden. Auch werde dadurch der Vertrieb und das Partnermanagement in diesem Bereich gestärkt.
Services auch für Nicht-Banken
Wachstumspotenziale sieht die Bank nach eigenen Angaben nicht zuletzt im Bereich eingebetteter Finanzdienstleistungen, "also dort, wo Nicht-Banken Finanzprodukte in ihre Wertschöpfungsprozesse integrieren". Unternehmen könnten so ihrer Kundschaft Bezahlkarten im eigenen Design, Bankkonti, Wertschriftendepots oder andere Finanzdienstleistungen anbieten.
Für die Abwicklung der von HBL Solutions vertriebenen Banking-Services ist die Hypothekarbank Lenzburg verantwortlich. Technisch erfolge die Verarbeitung über die Open-Banking-Plattform Finstar. Die offene Schnittstellenarchitektur der Plattform ermögliche eine modulare Einbindung der Services in externe Systeme. Das Kernbankensoftware-Geschäft mit Finstar wurde im vergangenen August
in eine eigenständige Firma ausgegliedert.