Der Rotkreuzer Cybersecurity-VAD Infinigate ernennt einen neuen CEO. Auf Klaus Schlichtherle folgt per 16. Juni Marco van Kalleveen. Schlichtherle hat sich laut Mitteilung entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Er hatte den CEO-Posten
seit April 2018 inne.Marco van Kalleveen verfügt über mehr als zwanzig Jahre Führungserfahrung in namhaften Unternehmen in Europa und den USA. Zuletzt war er sechs Jahre als Group CEO von DKV Mobility tätig, einer B2B-Plattform für Mobilitätszahlungen und -dienstleistungen. Zu den weiteren Karrierestationen gehören laut seinem Linkedin-Profil Leaseplan, TNT, Bain Capital und McKinsey.
"Nachdem wir bedeutende Meilensteine erreicht haben, halte ich es jetzt für einen guten Zeitpunkt, um die Leitung des Unternehmens mit weiteren exponentiellen Wachstumsaussichten zu übergeben", sagt der scheidenden CEO Klaus Schlichtherle in der Mitteilung. Insbesondere durch die Integration von Nuvias, Starlink, Vuzion und Wavelink in die Gruppe habe man viel erreicht.
Graeme Watt, Präsident des Infinigate-Verwaltungsrats, sagt: "Im Namen des Verwaltungsrats möchte ich Klaus unseren herzlichen Dank für seine Führungsstärke, seine Integrität und sein Engagement aussprechen, und dafür, dass er sein Team in den acht Jahren seiner erfolgreichen Tätigkeit bei Infinigate zu herausragenden Ergebnissen geführt hat. Er verlässt uns mit grosser Wertschätzung und wird sehr vermisst werden."
Der neue CEO van Kalleveen freut sich auf die neue Aufgabe: "Die starke Position des Unternehmens auf dem Cybersicherheitsmarkt bietet eine grossartige Chance, das Wachstum zu beschleunigen, während wir daran arbeiten, unsere globale Führungsrolle bei Vendoren und Channel-Partnern weiter auszubauen."
Zweistelliges Wachstum
Noch bevor der Führungswechsel bekannt wurde, hatte Infinigate vergangene Woche ein Wachstum von 17,5% für das Geschäftsjahr 2024/2025 präsentiert. Der Umsatz der Gruppe stieg gegenüber dem Vorjahr auf 2,7 Milliarden Euro.
Das Umsatzplus in Europa habe trotz schwieriger makroökonomischer Bedingungen 9% erreicht. Der VAD Starlink,
seit 2022 Teil der Gruppe, verzeichnete im Nahen Osten und in Afrika ein Wachstum von 26%. Wavelink,
im Juli 2024 gekauft, hat in der APAC-Region ein Plus von 35% im Vergleich zum Vorjahr erzielt.