Luzern will Besucherzahlen weiterhin mit WLAN messen

12. Dezember 2023 um 10:49
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Blick von der Kapellbrücke zur Luzerner Altstadt. Foto: Joshua Kettle / Unsplash+

Die Stadt will Besucherfrequenzen an beliebten Touristenspots weiterhin messen. Die gesammelten Informationen werden dabei als Open Data zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Luzern will ihr Projekt zur Messung der Besucherfrequenzen auch 2024 weiterführen. Die Ergebnisse sollen in die Umsetzung des Projekts Tourismus Luzern 2030 einfliessen. Ziel sei es, den Touristen sowie auch der Bevölkerung neue Tools für ihre Mobilität anbieten zu können, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Beispielsweise indem die Besucherzahlen bei Sehenswürdigkeiten und Museen per Handy abgerufen werden könnten.
Für die von Frühling bis Herbst 2023 dauernde Pilotphase wurden beim Schwanenplatz, beim Löwendenkmal, in der Hertensteinstrasse, auf der Kapellbrücke und am Rathausquai Wifi-Tracker installiert. Diese zählten dort WLAN-fähige, aktive Handys, Tablets und Smartwatches. Bei der Kapellbrücke mass ein Radarsensor zusätzlich den Personenfluss.
Die gesammelten Daten wurden auf der Opendata-Webseite des Bundes sowie auf der Homepage von Luzern Tourismus zur Verfügung gestellt, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Überarbeitete Technologie

Im November wurde das Pilotprojekt von Stadt und Luzern Tourismus abgeschlossen. Doch man entschied sich dazu, das Projekt in den regulären Betrieb zu überführen und die Projektleitung per 2024 zu übernehmen. Die bisherigen Projektpartner seien weiterhin dabei.
Am Standort beim Schwanenplatz soll Mitte März 2024 eine neue Technologie getestet werden, da es bei den Wifi-Trackern öfter zu Verbindungsproblemen und einem damit einhergehenden Datenverlust gekommen ist.
Das neue Zählsystem soll die Besucherfrequenzen sowie Bewegungen von Reisecars messen. Letztere sei von grosser touristischer wie auch politischer Relevanz, wie die Stadt schreibt. Die Daten sollen anschliessend mit den Informationen der bereits angebrachten Belegungssensoren, die bereits auf den Caranhalteplätzen angebracht sind, verglichen werden.
Das Zählsystem übermittle ausschliesslich verschlüsselte, nicht personen­bezogene Daten. Auch würden die Besucherinnen und Besucher mittels angebrachtem QR-Code an Masten auf das Zählsystem hingewiesen.

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