Menschen sollen mit Iris-Scan ihre Echtheit beweisen

18. Oktober 2024 um 09:53
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Foto: World

Mit seinem ID-Projekt "World" will Sam Altman dafür sorgen, dass echte Personen von Deepfakes unterschieden werden können. Dazu braucht es aber eine E-ID mit Iris-Scan.

Ein Iris-Scanner namens Orbs soll das Deepfake-Problem lösen, zumindest wenn es nach dem OpenAI-Chef Sam Altman geht. Er gehört zu den Initianten von Worldcoin, das neu unter dem Namen World auftritt.
Um ihre Echtheit zu beweisen, sollen Menschen eine "World ID" anlegen. Dies geschieht mittels Iris-Scan, NFC-fähigen Pässen und einer Wallet. Die Lösung "Deep Face" soll Onlineinhalte mit dem Scan abgleichen können. Die Software werde mit viel genutzten Video-Apps wie Whatsapp, Zoom, Microsofts Teams oder Apples Facetime kompatibel sein, erklärte World.
Die World ID soll auch an anderen Orten eingesetzt werden können, etwa um sich bei Apps anzumelden. World wolle dabei auch mit Regierungen kooperieren.

Datenschutzbedenken

Worldcoin startete ursprünglich als ein Projekt mit Krypto-Währungselementen. Der kürzere Name und eine neue Version der Orb-Scanner wurden am Donnerstag bei einem Event in San Francisco vorgestellt.
In mehreren Ländern gab es Datenschutzbedenken gegen die ursprünglichen technischen Lösungen von Worldcoin. So wurde die Einführung in Spanien nach Einwänden der Datenschützer gestoppt. In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires liess sich laut World dagegen rund ein Drittel der Bevölkerung die Augen scannen. Bisher gab es Standorte, in denen man sich scannen lassen kann, künftig werde es unter anderem in Lateinamerika auch möglich sein, sich einen Orb nach Hause kommen zu lassen.
Das Unternehmen betont, dass auf den Orbs selbst keine Daten gespeichert werden. World setze auf Blockchain-Technologie, so dass die Daten aufgeteilt und an unterschiedlichen Stellen gespeichert werden könnten. Dies solle Datendiebstähle verhindern.

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